Jasmuheen und einige andere waren mutig genug, sich auf diesen Prozess einzulassen. Da sie weder auf Erfahrungen anderer zurückgreifen konnten, noch eine genaue Anleitung hatten, verliessen sie sich auf ihre innere Führung. Sie stellten damit ein Glaubenssystem in Frage, welches seit Beginn des organischen Lebens auf diesem Planeten existiert. Steckt nicht tief in uns der Satz: Ohne zu essen muss ich sterben? Das Vertrauen und der Glaube, dass eine andere Kraft uns am Leben hält, ist der erste Schritt auf diesem Weg.
Prana ist ein subtiles Element und durchdringt alle Zellen lebenden Gewebes und jede Flüssigkeit in einem Organismus. So wie die Elektrizität in den Atomen einer Batterie. Prana heisst kosmische Lebensenergie. Ist es nicht die gleiche Kraft mit der ein Heiler heilen kann und ein Karatekämpfer einen Stoss Dachziegel zertrümmert? Ki, oder Chi oder einfach Lebensenergie.
![]() |
| Jasmuheen |
Der dreiwöchige Prozess ist nur ein Schritt auf dem Weg nach Hause. Aber er kann die wichtigste Zeit in deinem Leben sein, und damit meine ich deine gesamte Lebensdauer auf diesem Planeten.
Du erwägst einen mutigen Schritt, der von uns, von deinem Geist und von Gott geehrt wird. Es kann das ganze Leben auf diesem Planeten ändern, wenn man dem eigenen Herzen folgt und Gott als die wahre Quelle von Liebe, Licht und Nahrung erkennt. Du kannst die Meisterschaft in diesem Leben erreichen und den Kreislauf von Geburt/Tod, Ursache/Wirkung verlassen. Das ist einer der Schritte, bei dem wir dich unterstützen. (Charmaine Harley)
Dieser Weg hat natürlich Konsequenzen. Inzwischen haben schon einige hundert Menschen den Prozess gemacht, wobei die meisten früher oder später wieder mit dem Essen beginnen. Allein die Erfahrung nicht von stofflicher Nahrung abhängig zu sein ist jedoch ein grosser Schritt. Aber Essen ist ja viel mehr als Nahrungsaufnahme. In jeder Kultur ist es mit dem gesellschaftlichen Leben stark verbunden. Die Familie versammelt sich zum Essen, für Freunde kocht man oder trifft sich zum Essen und Geschäfte werden mit gemeinsamen Essen besiegelt. In armen Ländern ist Essen anzubieten das Symbol für Gastfreundschaft. Allein die Vorstellung, wie reduziert das Leben auf das Wesentliche wäre, ist interessant. Auch darf man nicht unterschätzen, wie sehr Essen das emotionale Wohlbefinden beeinflusst.
Dies ist nicht ein Weg der Askese und Verzichts. Nur wer aus sich heraus wirklich satt ist kann, wenn er den Wunsch hat, auf stoffliche Nahrung verzichten.
Wer sich mit diesem Thema eingehender beschäftigen möchte, dem sei das Buch "Lichtnahrung" von Jasmuheen, erschienen im KOHA-Verlag, ISBN 3-929512-26-2 empfohlen.
Jasmuheen unterhält auch eine eigene Internetseite in englischer Sprache: Movement of an Awakened Positive Society (M.A.P.S.).
URL: http://www.vegetarismus.ch/prana/index.htm