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NEWS:     1-13
Di. 23. April 2013
Süsskartoffelburger, vegan
Vegane Ernährung: Alles pflanzlich oder was?
Selbstversuch einer kritischen Fleischesserin
Di. 23. April 2013
SVV-Stand in Biel zum Tag der Milch
Tag der Milch? Ohne uns!
Zum Tag der Milch klärte die SVV über die tatsächlichen Folgen des Milchkonsums auf
Do. 14. März 2013
SVV-Eierflyer
SVV-Osteraktionen
In Biel und Zürich wird die SVV auf die Hintergründe der Eierproduktion aufmerksam machen.
Mo. 4. März 2013
Sara Hegewald, pixelio.de
Ach du dickes Ei!
Was sie über das Hühnerprodukt wissen sollten.
Mo. 4. März 2013
Jessica Chastain: sexy, erfolgreich und vegan
Die Schauspielerin wurde von Peta zu "Sexiest Vegetarian 2012" gewählt
Mo. 18. Febr. 2013
Kalb in Einzelboxhaltung (Iglu)
Tierhaltungsprobleme in der Schweiz
«Die Kälber werden bereits am Tag der Geburt ihrer Mutter entrissen»
Sa. 16. Febr. 2013
Fleischgericht
6% Vegetarier in der Schweiz
Gemäss Umfrage der Proviande vom Herbst 2012
Mo. 4. Febr. 2013
Elena und Raissa für SVV
Vegetarier haben bessere Herzen
Studie belegt, dass Herzkrankheiten bei Vegetarier seltener vorkommen.
Do. 31. Jan. 2013
Tropenwald
Vegan ist die umweltverträglichste Ernährungsform
Vegan zu leben, bedeutet, die Umwelt zu schützen
Mo. 28. Jan. 2013
Verpacktes Fleisch
Schweden fordern europaweite Steuer auf Fleisch
Um dem Klimawandel entgegen zu wirken, fordert Schweden eine Fleischsteuer
Mi. 23. Jan. 2013
Junge vegane Küche
Junge Vegane Küche
Das erste vegane Kochbuch aus der Schweiz
Mi. 23. Jan. 2013
Trattoria Vegi
SVV Vegi-Treff Biel
Im neu eröffneten Vegi-Restaurant "Trattoria Vegi" findet der nächste Vegi-Treff statt.
Do. 17. Jan. 2013
EFSA legt durchschnittlichen Energieaufnahmebedarf fest

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Deutschland: Nach 15 Jahren Sonnleitner-Präsidentschaft: DBV hat Nähe zu seinen Mitgliedern verloren

» PRESSEMITTEILUNG NR. 0576/12
Datum: 25.06.2012

Zum diesjährigen Deutschen Bauerntag (26.-28.6.) erklärt Friedrich Ostendorff, Sprecher für Agrarpolitik:

In den vergangenen Jahrzehnten ist die bäuerliche Landwirtschaft, so wie sie die Menschen als Bild vor Augen haben, stark unter existentiellen Druck geraten. 25 Prozent der Betriebe in den 15 Jahren Sonnleitner mussten aufgeben, weil die Agrarindustrie mit ihrer Massenproduktion die Preise für Lebensmittel zerstört - auf Kosten von Mensch, Tier und Umwelt. Einige wenige wachsen gewaltig und halten zehntausende von Hühnchen, zigtausende Schweine und hunderte von Kühen entkoppelt von der Fläche. Das Rollenverständnis des Bauernverbandes im Zuge dieser Entwicklung ist fatal: Man vertritt nicht die Interessen der Masse der Mitglieder, um ihre Existenzen zu sichern, sondern man fördert auf allen Ebenen die Interessen einzelner Agrarindustrieller. Das war zuletzt wieder in der Debatte um die Reform der gemeinsamen Agrarpolitik sichtbar: Der Bauernverband tritt auf die Bremse, wenn es um die gesellschaftliche Akzeptanz für Agrarzahlungen geht, nach dem Motto: Wer v iel hat, dem soll auch weiterhin ohne jegliche Bedingungen viel gegeben werden.

Was das Eintreten für die bäuerliche Landwirtschaft angeht, begnügt man sich heute mit viel folkloristischem Anstrich. Bei Trachten und schönen, heilen Kulissen bleibt man konservativ - während man Werte, wie den Erhalt von bäuerlichen Existenzen oder den Schutz von Natur und Kulturlandschaften den Interessen der Agrarindustrie opfert. Absichern lässt sich der Bauernverband diesen Kurs bei der Industrie und den mit ihm besonders verbandelten C-Parteien. Diese Verbundenheit drückt sich deutlich beim diesjährigen Bauerntag aus, an dem wieder einmal hauptsächlich Politiker von CDU und CSU als Redner vorgesehen sind.

Weder der Gesellschaft noch den Bäuerinnen und Bauern ist mit diesen Verquickungen geholfen. Die Milchbäuerinnen und -bauern haben das bereits erkannt und sich vom Bauernverband durch die Gründung des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) gelöst. Wenn der BauernverbandPreisabstürze wie bei der Milch als "Delle" verharmlost, beweist er, dass er keine Nähe hat zu seinen Mitgliedern und damit das Recht verwirkt hat, für sie zu sprechen. Vielleicht werden die Schweinehalter die nächsten sein, die sich organisatorisch vom Bauernverband lösen. Der zu wählende neue Bauernpräsident wird eine Kehrtwende vollziehen müssen, um der weiteren Ausfaserung des Verbandes entgegen zu wirken. Dazu muss er endlich in den Dialog mit der Gesellschaft treten.

Die Landwirtschaft braucht Vertreter, die von der übrigen Gesellschaft verstanden werden. Die Menschen wollen den Weg der Agrarindustrialisierung mehrheitlich nicht. Sie wollen eine nachhaltige und ökologi sche Produktion von Lebensmitteln, die schonend mit den Ressourcen und den Tieren als Mitgeschöpfen umgeht. Nur eine Landwirtschaft, die sich konstruktiv in diese gesellschaftliche Debatte einbringt, hat Zukunft.


Source: Buendnis 90/Die Gruenen im Bundestag
Author: Pressestelle


Date: Mo. 25. Juni 2012

URL: http://www.vegetarismus.ch/news.php?id=73433


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