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| NEWS: 1-13 1-13 > Newsquelle: EVANA |
Ulrich Dittmann vom 'Arbeitskreis für humanen Tierschutz' setzt sich seit Jahren für ein Verbot des Schächtens einTödlicher SchnittDas Thema Schächten ist bei Juden, Muslime oder Tierschützern, wie Ulrich Dittmann umstritten. Im folgenden Interview zeigt er unter anderem welche Initiativen es in Deutschland und in europaweit gibt. Das Schächten ist nach jüdischer und muslimischer Religion vorgeschrieben. Welche Alternativen gibt es für Gläubige blutloses Fleisch essen zu können? Vorab: Nicht das Schächten an sich steht in der Kritik - nur das anachronistische, betäubungslose Schächt-Schlachten. Die Terminologie Schächten fordert lediglich, unmissverständlich ein "Ausbluten lassen" des Tieres ein, um die vorgeschriebene "Reinheit", also koscher, respektive "Erlaubtheit", das bedeutet halal, sicherzustellen. Auch müssen bestimmte Ritualhandlungen, beispielsweise die Positionierung des Tieres, Gebetssprechung oder Schächtschnitt vorgenommen werden. Bei jeder Schlachtungsart bleibt eine Restmenge Blut im Tierkörper. Ein vollkommenes Ausbluten eines Schlachttieres gibt es nicht. Letztlich müssten so alle orthodoxen, strenggläubigen Vegetarier sein. Nach neueren Forschungen "...verlieren aber elektrisch betäubte Tiere mit 4,6 Prozent signifikant mehr Blut, als die unbetäubten Tiere mit 4,3 Prozent" - so Dr. Matthias Moje vom Fleischhygieneinstitut Kulmbach. Welche Initiativen kennen Sie rund um das (betäubungslose) Schächten? Schon 1906 kritisierten 585 leitende Veterinärmediziner deutscher Schlachthöfe betäubungsloses Schächten unter anderem mit den Beurteilungen, "barbarisch, roh, ekelerregend, grausam", et cetera......
Date: 2009-01-13
URL: http://www.vegetarismus.ch/news.php?id=40545 Newsquelle: EVANA |
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