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SVV-Mailing September 2009:

Internationale vegetarische Woche 2009

Vom 1. bis 7. Oktober findet die internationale vegetarische Woche (World Vegetarian Week, WVW) statt. Sie wird von Vegetarier-, Tierrechts-, Umwelt- und anderen Gruppen unterstützt, um die ökologischen, gesundheitlichen und zahlreichen anderen Probleme zu verringern, die im Zusammenhang mit Fleisch, Milch und anderen Produkten tierischen Ursprungs auftreten.

«Dieser Zeitraum wurde gewählt, weil in ihn mehrere auf das Thema Vegetarismus bezogene Jahrestage fallen», erklärte Mateus Mendes, der Organisator der internationalen vegetarischen Woche. «Darunter der Weltvegetariertag am 1. Oktober, der World Farm Animals Day (Welttag für Tiere in landwirtschaftlichen Betrieben) und der Internationale Tag der Gewaltlosigkeit am 2. Oktober sowie der Welttierschutztag am 4. Oktober.»

Ziel dieser Initiative ist es, einen einfachen Weg zu einer gesünderen Lebensweise für den Einzelnen und zu einer gesünderen Umwelt aufzuzeigen. Aufgrund seiner umfassenden Vorteile entscheiden sich immer mehr Menschen für den Vegetarismus.

«Die Menschheit könnte gar nichts Besseres für die Umwelt tun, als ihren Fleischkonsum drastisch einzuschränken. Die Wirkung einer solchen Umstellung auf die Gase in der Atmosphäre wäre phänomenal und würde einen riesigen Fortschritt bei der Eindämmung der verhängnisvollen Bedrohung durch die globale Erwärmung darstellen», erklärt der Bestsellerautor John Robbins, Schirmherr der internationalen vegetarischen Woche.

Laut dem Präsidenten der Veg Climate Alliance, Dr. Richard Schwartz, sei eine vegetarische Woche wichtiger als je zuvor, da es «immer offenkundiger werde, dass die Welt mit Riesenschritten auf eine noch nie dagewesene, durch den Klimawandel und andere Umweltgefahren verursachte Katastrophe zusteuert.»

«In einem Bericht der Vereinten Nationen vom Jahr 2006 wurde festgestellt, dass in einer auf Viehzucht basierenden Landwirtschaft mehr Treibhausgase (in CO2 umgerechnet) in die Luft geblasen werden als weltweit von allen Autos und anderen Verkehrsmitteln zusammengenommen (18% gegenüber 13,5%)», erklärte Jens Holm, ehemaliges Mitglied des Europäischen Parlaments.

Nach Ansicht von Dr. Rajendra Pachauri, Vorsitzender des UN-Weltklimarates, «ist die Zahl 18% zu niedrig angesetzt; sie ist zu niedrig geschätzt und in Wirklichkeit viel höher.» Dr. Colin Campbell, emeritierter Professor der Ernährungswissenschaften an der Cornell-Universität, ist der Meinung, dass «neue Zahlen jetzt darauf hinweisen, dass mindestens die Hälfte aller Treibhausgase […] und vielleicht sogar ein bedeutend höherer Anteil davon auf die Viehhaltung zurückzuführen sind.»

«Eine vollständige Umstellung auf eine Ernährung ohne tierische Produkte hätte viele weitere Vorteile», so der Humanmediziner António Paiva, «wie zum Beispiel die Abnahme von Herzerkrankungen, mehrerer Krebsarten, Diabetes und anderer chronischer degenerativer Erkrankungen sowie die Eindämmung der Schweinegrippe und weiterer ansteckender Krankheiten, deren Ursprung mit grösster Wahrscheinlichkeit in der Viehzucht und in der Fleischindustrie liegt.»

Die internationale vegetarische Woche bietet die Möglichkeit, sich bei einer Vielzahl von Veranstaltungen aktiv einzubringen: vegetarische Gesprächsrunden, Workshops, Podiumsdiskussionen und Videovorführungen; Treffen mit führenden Mitgliedern der Gesellschaft, Pädagogen und anderen; Organisation von Kampagnen, z.B. Werbung für einen fleischlosen Tag pro Woche; Zubereitung vegetarischer Mahlzeiten für Familie und Freunde; Gratisabgabe von vegetarischen Produkten bzw. die Einräumung von Rabatten dafür oder auch einfach nur Flugblätter verteilen.

Weitere Informationen zur internationalen vegetarischen Woche und wie Sie dabei sein können unter:
www.vegetarianweek.org

Und bestellen Sie unverbindlich das kostenlose Einsteigerpaket: Vegi-Einsteigerpaket.

Diese Pressemitteilung finden Sie mit der Liste aller unterstützenden Organisationen online: Pressetext Onlineversion.

Für Rückfragen: Renato Pichler, svv@vegetarismus.ch

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