Pressemitteilung der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus zum Welt-Vegantag am 1. November 2011: |
Was steckt wirklich in der Milch? Wer nach drei Dingen gefragt wird die ihm beim Wort «Schweiz» in den Sinn kommen, dann werden wohl Milchschokolade, Käse und Kühe ganz vorne mit dabei sein. Dieses Image der Schweiz als Land der Milchseen und Käseberge ist weltweit wohl einzigartig. Kein Wunder also, dass allein im Jahr 2010 mehr als 3,4 Millionen Liter Milch produziert wurden. Warum auch nicht? Schliesslich hört man immer wieder, wie gesund und wichtig der tägliche Konsum von Milchprodukten ist. Doch Renato Pichler, Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus, sieht das anders: «Man merkt erst auf den zweiten Blick, dass dieses Vorurteil nicht den Tatsachen entspricht, sondern dass das positive Image der Milch den massiven Werbeaufwendungen der Milchindustrie in den letzten Jahren zu verdanken ist». Zweifel an diesem angeblich so wertvollen Nahrungsmittel sind durchaus berechtigt. Immer mehr Menschen leiden an Allergien oder Unverträglichkeiten gegenüber Milchbestandteilen, Belastungen mit PCB und auch ökologische Probleme (Stichwort: Klimawandel) rütteln stark am weissen Image der Milch.
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Seit 1993 vertritt die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) die Anliegen aller vegetarischen Gruppen in der Öffentlichkeit. |
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