Kopf SVV-Mitgliedschaft Breite einstellen

Die SVV heisst seit 2014: Swissveg

Unsere neue Homepage finden Sie hier: www.swissveg.ch


Seite veraltet!
Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert! Unsere aktuellen Infos finden Sie auf unserer neuen Homepage: Swissveg.


Publikation versendet am 19.12.2008:

SVV Medienmitteilung zum 20. Dezember 2008, Internationaler Tag der menschlichen Solidarität (UNO)

Machen Sie es wie der Schauspieler Gilles Tschudi:

Gilles Tschudi mit MiloWeihnachten vegetarisch – für eine menschlichere Zukunft!

Fleischlose Ernährung ist ein offenes Tor in eine bessere Zukunft. Wenn an Weihnachten, dem Fest der Liebe, Tiere auf dem Teller liegen, ist das ein Widerspruch. «Vegetarische Ernährung ist ein wichtiger Schritt zu mehr Achtung dem Leben gegenüber und zur Minderung des Nahrungsmittel-Notstands auf dieser Welt!» sagt der Schauspieler Gilles Tschudi.


Der erfolgreiche Schweizer Schauspieler ist in guter Gesellschaft: Schon Albert Einstein sagte: «Nichts wird die Chance auf ein Überleben auf der Erde so steigern wie der Schritt zur vegetarischen Ernährung.» Der indische Nobelpreisträger und Leiter des Weltklimarates der UNO, Rajendra Pachauri, redet ebenfalls Klartext, wenn es um den wachsenden Fleischkonsum geht: «Die Umwelt-Zerstörung durch die Fleischindustrie muss ernst genommen und gestoppt werden!» Für ihn ist eine «bedeutende Änderung der Lebensweise» unumgänglich.
Diese hat Gilles Tschudi bereits vor 25 Jahren vollzogen:
«Im Film We Feed The World war zu sehen, wie enteignete Kleinbauern hungern, weil Grosskonzerne auf ihren Feldern Futtersoja für unsere Nutztiere anbauen. Zustände, die ich nicht unterstützen kann!»
Fleischkonsum ist eine enorme Verschwendung kostbarer Nahrungs- und Wasser-Ressourcen: Um ein Kilo Rindfleisch zu «produzieren», braucht man neun Mal mehr Kalorien als schlussendlich im Fleisch sind, und soviel Wasser, dass ein Mensch damit ein Jahr lang duschen könnte! Die Welternährungsorganisation FAO der UNO stellte 2006 fest, dass 70% des gerodeten Amazonasurwaldes für Viehweiden benutzt wurden, und die restlichen 30% dienen grösstenteils dem Futtermittelanbau. Gemäss der FAO schadet der weltweite Konsum tierischer Nahrungsmittel dem Klima mehr, als der gesamte weltweite Verkehr!
Gilles Tschudi mit FeeWer Fleisch isst und Milchprodukte konsumiert, ist Mitverursacher dieser Missstände, und investiert sein Geld in das Leid der Tiere. Kein angenehmerGedanke für Gilles Tschudi, der Tiere liebt: «Wie kann man nur ein so sensibles Wesen wie dieses Kaninchen schlachten und essen? Ist es uns bewusst, dass wir mit dem Essen dieser Tiere auch das Leid, das wir ihnen zufügen, in uns aufnehmen?»

Angesichts der wachsenden Hungersnot und der drohenden Klimakatastrophe ist jeder aufgefordert, sich für das Richtige, nämlich eine artgerechte Ernährung, zu entscheiden. Auch auf der persönlichen Ebene gibt es überzeugende Gründe: Pflanzliche Ernährung ist das beste Anti-Aging-Mittel (einer neuen Studie zufolge weist die Haut älterer Vegetarierinnen bei den Antioxidantien, Fetten und Proteinen ähnlich gute Werte auf wie bei jungen Frauen). Und nicht mehr ganz junge Männer dürfen sich wegen der besseren Durchblutung einer besseren Potenz erfreuen.

Folgen Sie dem guten Beispiel von Persönlichkeiten wie Gilles Tschudi, Rapper Thomas D., Bryan Adams oder  Hollywoodstars wie Marc Forster, Natalie Portman und Tobey Maguire.

Gilles Tschudi ist ab Anfang Januar in den Kinos zu sehen. «Tandoor Love»  heisst die Komödie, in der er mitspielt.

Download der Pressefotos von Nell Andris in hoher Auflösung: Gilles Tschudi mit Fee (weisses Kaninchen) und mit Milo (braunes Kaninchen).

Zur vorherigen Publikation (Welthunger) - Übersicht - Zur nächsten Publikation (Welttag der Konsumentenrechte)