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Pressemitteilung vom 6. Juni 2008 zur UNO-Konferenz in Rom:

Food Summit: "High Level Conference on World Food Security: the Challenges of Climate Change and Bioenergy"

Gestern wurde die UNO-Konferenz zur Welt-Ernährungssicherheit ohne echte Resultate beendet. Dies erstaunt nicht, da die Frage, in welche Kanäle die den Menschen vorenthaltenen Nahrungsmittel verschwinden, nicht gestellt wurde. Auch die eigentlichen Ursachen des Klimawandels bleiben bei der UNO ein Tabuthema.

Dabei wäre es ganz einfach! Die UNO müsste nur ihre eigenen Studien ernst nehmen und danach handeln: Bereits Ende 2006 veröffentlichte die Welternährungsorganisation der UNO (FAO) einen Bericht, aus dem klar hervorgeht, dass die Fleischproduktion mehr Treibhausgase erzeugt als der gesamte weltweite Verkehr zusammengenommen. Wenn man also wirklich etwas gegen den Klimawandel tun möchte, sollte man bei den Ursachen ansetzen, gerade auch weil die wichtigste buchstäblich jeden Mittag (und selbst an dieser Konferenz!) auf dem Tisch liegt: das Fleisch.

Mit einer globalen Strategie zur Verringerung des Fleischkonsums würde man aber nicht nur dem Klima helfen. Die Verkürzung der Nahrungskette ermöglicht es, bis zu 10 mal mehr Nahrung auf einem Stück Land zu produzieren, da der Umweg über den Tiermagen ein sehr verschwenderischer Prozess ist.

Deshalb sagte der Leiter der UNO-Klima-Agentur (UNFCCC),
Yvo de Boer, am 2. Juni 2008 zum Welternährungsproblem:

Die beste Lösung wäre, wenn wir alle Vegetarier werden würden.


Wann wird die UNO den Mut aufbringen, auf ihre eigenen Experten zu hören und den Hunger in der Welt tatsächlich zu beenden, statt nur über Symptome zu debattieren?

Mit freundlichen Grüssen

Renato Pichler
Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)

Quellen und weitere Informationen dazu:


Zur letzten Publikation - (Einfluss der Tierhaltung auf die Klimaerwärmung) - Übersicht