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Frohes neues JahrRückblick auf das Jahr 2010

Neben den alltäglichen Herausforderungen, war das vergangene Jahr aus Sicht der Vegetarier in vielerlei Hinsicht ein erfreuliches. Auch wenn das Leiden der Tiere noch immer besteht, so sind deutliche Zeichen eines Sinneswandels in der Bevölkerung festzustellen. Wir haben einige Medienberichte aus dem Jahr 2010 zusammengestellt, die den Erfolg unserer Bemühungen deutlich machen:

Tierschutzprozess / Medienecho / Europäische Union / Politik / Weitere Erfolge / Wohnung zu vermieten

Tierschutzprozess in Österreich

KreisgerichtSeit März läuft nun schon der Prozess gegen die Tierschützer in Österreich. Zeigten sich anfangs nur Tierschutzkreise über den einseitigen Prozessverlauf entrüstet, so äussern sich nun auch immer mehr unabhängige Medien kritisch über das Verfahren. Eine befangene Richterin, eine plötzlich aufgetauchte, verdeckte Ermittlerin die während ihrer 16-monatigen Tätigkeit in Tierschutzkreisen keinerlei Beweise gegen die Tierschützer finden konnte, sowie der finanzielle Ruin für die Angeklagten – all das macht den Prozess zu einem offensichtlichen Justizskandal. Dies haben im vergangenen Jahr auch unabhängige Medien erkannt:

Sie können mit einem Protestmail mithelfen, etwas gegen die ungenauen Terrorismus- und Mafiagesetze zu tun. Informieren Sie sich auf www.demokratie-retten.at.

Jonathan Safran Foer Tiere essenMedienecho

Besonders das Buch von Jonathan Safran Foer hat 2010 weltweit für Furore gesorgt. Zahlreiche Medien haben «Tiere essen» zum Anlass genommen, die fleischlose Ernährung zu Hinterfragen. Dabei ist es nicht – wie sonst üblich – beim zusammentragen von gängigen Vorurteilen über den Vegetarismus geblieben. Erfreulicherweise gab es einige sehr gut recherchierte Berichte, die durchaus Verständnis für eine vegetarische Ernährungsweise aufbrachten:

TV / Radio

Printmedien

Immer öfters wird auch der moralische Aspekt des Vegetarismus behandelt. Sprach man früher rein sachlich über die gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Auswirkungen des Fleischkonsums, so scheint sich in der Öffentlichkeit nun immer mehr ein Bewusststein für die Bedürfnisse unsere Mitgeschöpfe zu entwickeln:

Europäische Union:

Auf Europäischer Ebene konnten einige vegetarische Anliegen durchgesetzt werden.

  • Fleischalternativen werden in der EU gefördert. Seit Anfang November 2010 unterstützt die EU die Entwicklung von fleischanalogen, pflanzlichen Produkten.
    Die EU trägt damit erstmals den gesundheitlichen und umweltrelevanten Folgen des hohen Fleischkonsums Rechnung.
    www.boku.ac.at/top-stories.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=2336

  • Die Begriffe „vegetarisch“ und „vegan“ wurden von der EU gesetzlich definiert und geschützt. Damit wird garantiert, dass mit „vegetarisch“ gekennzeichnete Lebensmittel auch tatsächlich keinerlei Produkte getöteter Tiere enthalten dürfen. Durch ihre Lobbyarbeit in Brüssel konnte die Europäische Vegetarier Union (EVU) diese Entscheidung beeinflussen.
    www.evana.org/index.php?id=56592

Politik

2010 wurden auch politisch einige Weichen gestellt. Vegetarier haben die Schweizer Polit-Szene verlassen, andere sind dazugekommen - darunter sogar eine ganze Partei, die den Tierschutz zum Ziel hat.

  • Einige Politiker outeten sich öffentlich als Vegetarier. Prominentestes Beispiel ist bestimmt der ehemalige US-Präsident Bill Clinton, der dem Beispiel seiner veganen Tochter Chelsea gefolgt ist und seit einiger Zeit selber beinahe vegan lebt.
    www.vegsource.com/news/2010/09/bill-clinton-goes-vegan-to-reverse-heart-disease-video.html

  • Kurz nach seinem Rücktritt gab Moritz Leuenberger die Namen von zwei weiteren Vegetariern im Bundesrat bekannt. Eveline Widmer Schlumpf und Bundeskanzlerin Corina Casanova ernähren sich ebenfalls fleischlos.
    www.schweizer-illustrierte.ch/prominente/alt-bundesrat-moritz-leuenberger-
    outet-die-vegetarier-bundesraete


  • TierparteiAm 24. Juli gründeten Thomas Märki, Helene Holzapfel und Renato Pichler eine Partei, die sich ganz dem Wohl der Tiere verschrieben hat. Entstanden ist die Idee zur Gründung einer solchen Partei, nach der gescheiterten Tieranwaltsinitiative. Über Facebook haben sich zahlreiche Sympathisanten gefunden, die die Idee zumindest ideell unterstützen.
    Wichtig ist nun, dass sich am besten jeder von ihnen auch finanziell bei der Tierpartei beteiligt – denn nur wenn eine möglichst grosse Mitgliederzahl gewonnen wird, kann auf politischer Ebene etwas erreicht werden.
    www.tierpartei.ch

Weitere Fortschritte der SVV um die die vegetarische Bewegung in der Öffentlichkeit noch bekannter zu machen:

Die Gelegenheit für Vegetarier / Veganer:

Wohnung in Winterthur zu vermieten

Im Gebäude der SVV ist eine 3-Zimmerwohnung frei geworden.
Weitere Informationen gibt's online: www.vegetarismus.ch/news.php?id=62777

 

V-LabelV-LabelSchweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)
Niederfeldstr. 92, CH-8408 Winterthur
Tel.: 071 477 33 77, Fax: 071 477 33 78
www.vegetarismus.ch

 

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