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SVV-Mailing versendet am 4. September 2008:

Tierschützer endlich frei! / TierversuchsdemoFleischkonsum senken!Präsidentschaftswahlen in den USA / Nahrungsmittelindustrie entdeckt Veganer / Hilfe für den bio-veganen Landbau / Stellenangebot

Nach über 100 Tagen Haft: Österreichische Tierschützer frei!

Seit Ende Mai sassen die Tierschützer in verschiedenen Österreichischen Gefängnissen in Untersuchungshaft, weil sie unter Verdacht stehen eine kriminelle Organisation gebildet zu haben. Dieser haltlose Vorwurf sorgte in der ganzen Welt für Proteste und Solidaritätskundgebungen. Tausende von Sympathisanten setzten sich für die Entlassung der Tierschützer ein. Dann, auf einmal, verbreitete sich am Nachmittag des 2. Septembers die überraschende Nachricht wie ein Lauffeuer: Die 9 verbliebenen Tierschützer wurden endlich freigelassen! (Ein Tierschützer wurde bereits Mitte August aus der U-Haft entlassen)

Möglich wurde dies, weil die Oberstaatsanwaltschaft(OStA) Wien im Zuge der Überprüfung einer Haftbeschwerde zu dem Schluss kam, dass die U-Haft nicht
fortgesetzt werden darf, wenn sie zu der zu erwartenden Strafe ausser Verhältnis
steht. Und auch der zweite ursprünglich geltend gemachte Haftgrund der Verdunkelungsgefahr ist durch das Gesetz mit zwei Monaten begrenzt. Diese Frist ist längst abgelaufen ...

Zwar sind die Tierschützer nun wieder bei Ihren Freunden und Familien, aber ganz ausgestanden ist diese Sache für sie noch nicht. Nach wie vor hält die Staatsanwaltschaft daran fest, dass eine Straftat gem. Paragraph 278a - die Bildung einer mafiaähnlichen Organisation - vorliegt.

Weitere Informationen und Hintergründe zu diesem Thema finden Sie unter:

www.vegetarismus.ch/heft/2008-2/terroristen.htm

oder www.austriasolidarity.com/news.php?lng=de


Zusammen gegen Tierversuche!

27. September 2008 – 10 Uhr bis 18 Uhr
Bern, Waisenhausplatz

www.zugetive.ch - Programm:

10 Uhr bis 17 Uhr Infostände gegen Tierversuche, Infotafeln usw.
10 Uhr bis 13 Uhr Präsentation tierversuchsfreier Testmethoden
10 Uhr bis 13 Uhr Tierrechts-Kino
11 Uhr bis 13 Uhr Transparente für die Demo malen (auch für Kids)
11 Uhr bis 13 Uhr Tiermaskenschminken für Kinder

13:30 Uhr Demo gegen Tierversuche durch die Berner Altstadt
14:30 Uhr bis 15:30 Uhr Vorträge über Tierversuche
14:30 Uhr bis 17 Uhr Malen und Zeichnen für Kinder
15:30 Uhr bis 17:30 Uhr Präsentation tierversuchsfreier Testmethoden
15:30 Uhr bis 17:30 Uhr Tierrechts-Kino

Während des ganzen Tages verwöhnt euch der Vegi-Imbiss mit rein vegetarischen Köstlichkeiten.


Vorsitzender des Weltklimarates empfiehlt:
Fleischkonsum senken!

Weniger Fleisch führt zu geringeren Temperaturen

Am Samstag, 30. August hat Dr. Rachendra Pachauri, Vorsitzender des IPCC (Weltklimarat) und Nobelpreisträger, einen Vortrag über die Auswirkungen von Fleischkonsum auf das Klima gehalten.

Dr. Pachauri wurde von der belgischen Vegetarierorganisation EVA eingeladen und sprach in der Universität von Gent (Belgien) zu über 600 Menschen. Die Veranstaltung «Less Meat, Less Heat» (Weniger Fleisch führt zu geringeren Temperaturen) wurde gemeinsam mit Greenpeace Belgien und WWF Belgien organisiert.

Der Vorsitzende des Weltklimarates sagte, dass eine Veränderung der Lebensgewohnheiten sehr wichtig sei, um den klimatischen Veränderungen entgegenzuwirken. Laut Dr. Pachauri wäre eine der potentiell aussichtsreichsten Veränderungen der Wechsel zu einer Ernährungsweise mit weniger Fleisch und mehr vegetarischer Kost.

Dr. Pachauri machte folgenden Vergleich, während er sich an seine Zuhörerschaft wandte: Wenn alle Belgier innerhalb eines Jahres an nur einem Tag in der Woche kein Fleisch verzehren würden, hätte das denselben vorteilhaften Effekt auf den Treibhausgasausstoß wie eine Million Autos weniger auf den Straßen Belgiens für die Dauer eines Jahres
...

Die komplette Pressemeldung: www.evana.org/index.php?id=36947


Präsidentschaftswahlen in den USA: Harte Zeiten für Vegetarier

Die kürzlich vom Präsidentschaftskandidaten John McCain zur Vizepräsidentin erwählte Sarah Palin sorgte ja bereits für einige Furore. Gilt sie doch als streng konservativ und entschlossene Politikerin.

Als besonders tierfreundlich dürfte man Palin jedoch nicht bezeichnen. So liess sich die strahlende Gouverneurin von Alaska mit einem von ihr geschossenen Elch ablichten, aus dessen klaffenden Halswunde literweise Blut in den Schnee geflossen war. Es ist auch selbstverständlich, dass sie das Tier selber häutet und ausweidet.
Auch ihr Elternhaus, ist voller Jagdtrophäen: Geweihe, Bärenfelle, ausgestopfte Tiere, darunter ein Berglöwe und der Schädel eines Steppenbüffels, den Vater Chuck fand, als er nach Gold schürfte.
Selbstverständlich befinden sich auch in Sarah Palins Büro zahlreiche Trophäen, wie zum Beispiel ein Bärenfell oder ein toter Hummer auf ihrem Schreibtisch.

Sollte Palin unter John McCain also wirklich als Vizepräsidentin fungieren, brechen für die Vegetarier in den USA schwere Zeiten an.


Nahrungsmittelindustrie entdeckt vegane Kundschaft

Anscheinend wird die vegane Kundschaft für die Nahrungsmittelindustrie immer interessanter. Weshalb sonst sollte Rivella in den letzten Wochen eine Grosskampagne für ihr neustes Getränk starten. Das neue «Rivella gelb» wird nämlich nicht wie die anderen Rivella-Produkte mit Milchserum sondern neu mit Sojaserum hergestellt.

Auch Zweifel Chips ist es nicht entgangen, dass sie einen Teil der potentiellen Kunden ausschliessen, da für die «Zweifel Original Chips Paprika» Milchbestandteile in der Gewürzmischung verwendet wurden. Deshalb wurde vor einiger Zeit die Rezeptur angepasst und neu sind die beliebten Chips auch für Veganer geeignet.


Hilfe für den bio-veganen Landbau

Die SVV hat bereits früher über die Arbeit der Familie Langerhorst berichtet (siehe Vegi-Info 1997/1), die in Österreich seit vielen Jahren einen erfolgreichen Misch- und Permakulturgarten betreibt. Die Nüsse, Früchte und das Gemüse in diesem Garten gedeihen hervorragend und das ohne chemische Hilfsmittel oder tierische Dünger. Das Wissen, das sich die Familie in den arbeitsreichen Jahren angesammelt hat, geben sie in Form von Kursen und Büchern fortlaufend an Interessierte weiter und so betreiben sie Pionierarbeit in der Verbreitung des bio-veganen Landbaus.

Unvorhergesehene Umstände bereiten der Familie nun aber grosse Sorgen und bringen die gesamte Arbeit der letzten Jahrzehnte in Gefahr. In einem verzweifelten Schreiben haben sich Margarete und Jakobus Langerhorst deshalb an die SVV gewandt: Brief von Familie Langerhorst

Programm der Gärtnerei

Helfen Sie mit, die Arbeit der Familie Langerhorst zu unterstützen.


Stellenangebot

Haben Sie Freude daran, anderen Menschen zu zeigen, dass vegane Speisen nicht langweilig und fad schmecken müssen, sondern mit Genuss und Freude zubereitet werden können? In der nächsten Zeit soll in der Ostschweiz ein neues veganes Restaurant eröffnet werden. Dafür sucht der Auftraggeber noch

Geschäftsführer (m/w)

und

Küchenchef (m/w)

Interessenten mit Erfahrung im führen eines Restaurants oder einer Küche melden sich bitte direkt bei der SVV, Renato Pichler, Bahnhofstrasse 52, 9315 Neukirch-Egnach, Tel. 071 477 33 77.
svv@vegetarismus.ch


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