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SVV-Mailing versendet am 14. Mai 2008:

Burma / Vegi-Info / Privilegierter Zugriff / Umweltverbände / V-Label-Homepage / Sufo / CO2-Etikett / Unterstützung

Burma: Nichts gelernt vom Tsunami 2004?

Tausende Tote wegen Shrimps- und Fischproduktion

Die grössten Schäden des Sturms in Burma von Anfang Mai 2008 entstanden in Küstenregionen. Es gab zehntausende Tote und rund eine Million Obdachlose.
Erst durch die Abholzung der Mangrovenwälder an den Küstengebieten, konnte die Katastrophe dieses Ausmass erreichen.
Die dichten Mangrovenwälder bieten einen guten Schutz vor Tsunamis und Stürmen, da Sie die Umwelteinflüsse aus dem Meer nur in stark abgeschwächter Form ins Landesinnere lassen.

In einer Studie von 2004 konnte man dies beim damaligen verheerenden Tsunami in Sri Lanka feststellen: Überall wo noch Mangrovenwälder an den Küstengebieten wuchsen, waren die Verwüstungen im Landesinneren wesentlich geringer.
Wissenschftler des IUCN (International Union for Conservation of Nature) haben z.B. zwei benachbarte Dörfer in Sri Lanka verglichen. Das eine wurde durch Mangrovenwälder an der Küste geschützt, das andere nicht. Im geschützten Dorf gab es 2 Tote im ungeschützen 6000. (siehe auch Vegi-Info 2005/1)

Weshalb wurden die Mangrovenwälder ungeachtet ihres Nutzens abgeholzt?
Seit 1980 wurden weltweit fast 4 Millionen Hektaren Mangrovenwälder vernichtet um das Land anders zu nutzen.
Die Hauptnutzung der Gebiete auf denen zuvor die schützenden Wälder standen sind Shrimps- und Fischzucht.
Durch die weltweite Zunahme des Konsums an diesen Meeerestieren, wurde der Druck auf die Wälder immer grösser.

Pro Jahr werden auch heute noch rund 100'000 Hektaren Mangrovenwälder vernichtet – Grossteils um Shrimps und Fische zu züchten.

Quelle: Mangrove loss 'put Burma at risk',

Wie "Nargis" ein schutzloses Land verwüsten konnte.

Weitere Infos:

www.vegetarismus.ch/heft/2008-1/Fische_Zuchtfarmen.htm

www.evana.org/index.php?id=33503

www.vegetarismus.ch/info/oeko.htm#mangrove


Themen vom neusten Vegi-Info 2008/2

Anfang Juli werden alle Mitglieder, Gönner und Heftabonnenten das Vegi-Info im Briefkasten haben. Auch diesesmal informieren wir Sie wieder mit spannenden Beiträgen rund um das Theme Vegetarismus:

Wenn Sie das Vegi-Info noch nicht abonniert haben, können Sie das online nachholen.

Mit einem Abo unserer Vereinszeitschrift erfahren Sie nicht nur viermal jährlich alles was Sie zum Thema Vegetarismus wissen möchten, sondern Sie unterstützen damit auch eine starke vegetarische Bewegung.


Vegi-Info noch schneller und vollständiger online

Neu sind die vollständigen Beiträge aus dem jeweils aktuellsten Vegi-Info allen Heftabonnenten, Gönnern und Mitglieder der SVV mit Erscheinen des gedruckten Heftes zugänglich. Bei einer Neuanmeldung bekommen alle Neumitglieder das gültige Passwort zugeschickt. Später wird das Passwort jeweils mit der neusten Vegi-Info-Ausgabe bekanntgegeben.

Damit erweitern wir unsere Dienstleistung für alle Unterstützer der vegetarischen Bewegung und hoffen, dass sich noch mehr inspiriert fühlen die vegetarische Lobby in der Schweiz zu unterstützen.

www.vegetarismus.ch/heft/2008-1/index.htm


Es tut sich etwas bei Greenpeace und WWF Schweiz

Endlich hat Greenpeace auf die anhaltende Kritik der SVV reagiert und Anfang April 2008 seine Homepage angepasst. Die Seite "Geniessen ohne Reue" wurde durch einen Abschnitt über den Fleischkonsum ergänzt.

[...] Wer zudem seinen Fleischkonsum reduziert, ganz auf Fleisch verzichtet oder sich sogar ohne Milchprodukte und Eier (vegan) ernährt, leistet einen noch grösseren Beitrag zum Umweltschutz.

Um eine einzige tierische Kalorie zu erzeugen, braucht es im Durchschnitt 7 Kalorien an Futtermittel. Um Futtergetreide wie Sojabohnen und Mais anzubauen, werden im Amazonas immer grössere Flächen Urwald gerodet - was auch katastrophale Auswirkungen aufs Weltklima hat. Gehen Abholzung und Fleischkonsum im gleichen Stil weiter, sind in 40 Jahren 40% des Amazonas-Regenwaldes verschwunden.

 

Auch der WWF Schweiz hat dem Druck der SVV und seinen Mitgliedern nachgegeben und seine Ernährungstipps in der Rubrik «Das Klima bittet zu Tisch» angepasst. Was auf der französischen und italienischen Seite schon immer empfohlen wurde, fehlte bis anhin in der deutschen Version. Der WWF Schweiz hat diesen Abschnitt nachträglich nun aber auch auf der deutschen Internetseite ergänzt:

Pflanzliche Nahrungsmittel: Pflanzen enthalten alle wichtigen Stoffe, die für eine ausgewogene Ernährung wichtig sind. Ihre Produktion ist deutlich schonender für das Klima und die Gewässer, als jene von Fleisch.

 

Es lohnt sich also, die Umweltverbände auch weiterhin auf den wichtigen Zusammenhang zwischen Fleischkonsum und Klima aufmerksam zu machen.


V-Label

Die V-Label Homepage wurde jetzt noch detailierter gestaltet. Erfahren Sie mehr über die Vorteile des V-Labels: www.v-label.info

Welche Produkte bereits das V-Label tragen finden Sie in der Produkteübersicht (Schweiz) .


Sufo

Noch 2 Mal schlafen und dann ist SUFO-Zeit! Besuchen Sie am Freitag, 16. Mai um
20:00 Uhr die hochkarätige Podiumsdiskussion im Pfalzkeller in St.Gallen
oder schreiben Sie sich gleich jetzt noch in Ihren Lieblings-Workshop für den
Samstag, 17. Mai ein. Die ersten Workshops sind bereits voll!

Auch die SVV wird am 17. Mai an der SUFO vertreten sein. Renato Pichler leitet einen Workshop zum Thema "Das Tabuthema der Umweltverbände: Fleischkonsum" (WorkshopNr. 55).

Am Samstag gibts um 16:00 Uhr eine farbige Kundgebung durch St.Gallen und
dann ein ultimatives Strassenfest.


Nationalrat lehnt CO2-Etikette für Lebensmittel ab

Um mehr Transparenz in Bezug auf die von Lebensmitteln verursachten CO2-Emissionen zu erhalten, verwenden Coop und Migros seit kurzem für einige Produkte eine Art CO2-Etikett. Doch solch ein Label für unverarbeitete Lebensmittel lehnte der Nationalrat kürzlich in einer Abstimmung mehrheitlich ab. Dabei würde eine Kennzeichnung der CO2 belastenden Lebensmittel viel zur Sensibilisierung der Konsumentinnen und Konsumenten beitragen und ihnen eine umweltbewusstes Einkaufsverhalten ermöglichen.

Vielleicht ist sich der Nationalrat aber auch bewusst darüber, dass tierische Produkte eine schlechtere Klimabilanz aufweisen, als pflanzliche. Verständlich also, dass so ein Label kaum die Unterstützung der Fleisch- und Milchlobbisten im Nationalrat finden wird.

www.konsumentenschutz.ch/content/positionen_medien_co2deklaration.html


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