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SVV-Mailing versendet am 14. September 2007:

Vegetarier retten das Klima / Neues Vegi-Info / Kurznachrichten

Das Klima kann gerettet werden!

Wenn bis 2015 jeder Mensch nur noch durchschnittlich 90 g Fleisch konsumiert, kann der Klimakollaps verhindert werden. Diese spektakulären Ergebnisse wurden gestern in dem angesehenen wissenschaftlichen Magazin "The Lancet" veröffentlicht. Vorallem die Menschen in den Industrienationen sind dazu aufgerufen, ihren momentanen Durchschnittskonsum von 240g pro Person zu reduzieren.

"Vorhandene Technologien zur Verringerung von durch Viehhaltung verursachte Emissionen würden [...] die Klimabelastung um nicht mehr als 20 Prozent verringern. Gemäss unserer generellen Strategie zur Reduzierung von Treibhausgasemmissionen befürworten wir deshalb eine Strategie zur Reduzierung des Konsums tierischer Produkte.
Die Verringerung des Pro-Kopf-Verbrauchs in Staaten mit hohem Einkommen würde dann das allgemein reduzierte Niveau [des Fleischkonsums] definieren, das Länder mit niedrigem oder mittlerem Einkommen auch erreichen könnten."

Wie schon die FAO-Studie vor einem Jahr, bestätigen nun auch die Forscher dieser Untersuchung, dass der Agrarsektor (und davon zu 80% die Viehhaltung) einen ähnlich grossen Einfluss auf das Klima hat wie die Industrie und einen noch grösseren als der gesamte Verkehr!

Artikel auf evana.org: www.evana.org/index.php?id=25445

Die Originalstudie in englisch: www.eurekalert.org/images/release_graphics/pdf/EH5.pdf


Neues Vegi-Info im Druck

Das nächste Vegi-Info wird anfangs Oktober erscheinen.
Es beinhaltet unter anderem folgende Themen:

Auf der SVV-Homepage erfahren Sie, wie Sie diese und die folgenden Ausgaben des Vegi-Infos abonnieren können.


Kurznachrichten

"Todeskatze" Oscar
Tiere können viel mehr als die Menschen ihnen zutrauen.
Dies zeigte der Kater Oscar in einem Pflegeheim in den USA (Rhode Island):
In den letzten Stunden der Patienten geht er zu ihnen und bleibt im Zimmer, bis der Patient verstorben ist. Dies macht der Kater so zuverlässig, dass das Personal nun die Angehörigen ruft, sobald der Kater ein Patientenzimmer betritt. Dadurch konnten schon viele Angehörige in den letzten Stunden Abschied nehmen, auch wenn es für das Personal und die Ärzte unmöglich war vorauszusehen, wann die Person sterben würde.
www.evana.org/index.php?id=24017

Manipulierte Brustkrebsstudien
In verschiedenen Studien wurde immer wieder nachgewiesen, dass ein hoher Konsum an Gemüse und Früchten vorbeugend gegen Brustkrebs wirkt. Eine neue Studienveröffentlichung versuchte nun diese Erkenntnis, welche sogar von der konservativen Schweizer Krebsliga nicht abgestritten wird, umzustürzen.
Dr. McDougall aus den USA hat diese Studie unter die Lupe genommen und zeigt auf seiner Internetseite die gravierenden Fehler der Studie auf.
www.drmcdougall.com/misc/2007other/070723study.htm

Siehe dazu auch:
www.vegetarismus.ch/heft/2007-1/sponsoren.htm

Der Dalai Lama ernährt sich vegan - seinem Karma zuliebe
In den letzten Jahren gab die Ernährungsweise des Dalai Lamas viel zu reden, da er immer wieder Fleisch konsumierte und Vegetarismus predigte. Nun scheint der Dalai Lama doch auf eine vegane kost umgestellt zu haben und schliesst so eine Lücke zwischen seinen Handlungen und seinen Predigten.
www.abendblatt.de/daten/2007/07/27/775968.html

Seminar: Vegan leben - praktisch!
Am 27. Oktober findet zum ersten mal in München ein Seminar zum Thema "Vegan leben - praktisch" statt. Es wird vom Vegetarier-Bund Deutschlands organisiert.
Alle Informationen dazu finden Sie hier:
www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=16217

Fingerabdruck verrät Fleischesser
Nicht nur am Körpergeruch (siehe letztes Vegi-Info), sondern auch am Fingerabdruck kann man nun Fleischesser erkennen. Die chemischen Rückstände des Fleischkonsums strömen aus allen Poren, so dass man mit einer chemischen Analyse des Fingerabdruckes feststellen kann, ob die Person sich von Tieren ernährt hat.
C Ricci et al, Analytical Chemistry, 79 (15), 5771-5776, 2007.

Gefährliches Leder
Dass Leder nicht nur aus ethischer sondern auch aus gesundheitlicher Sicht ein bedenkliches Produkt ist, zeigen Untersuchungen des Kantonalen Labors Zürich. Diese Kontrollen ergaben nämlich, dass aufgrund der Gerbung mit Chromsalzen, jeder zweite Lederartikel zuviel giftiges Chrom enthält. Das ist vor allem bei Lederartikeln mit direktem Hautkontakt problematisch, da Chrom ein krebserregendes und erbgutschädigendes Potential aufweist.
www.klzh.ch/aktuelles/detail.cfm?id=88

Mehr zum Thema Leder auf der SVV-Homepage:
www.vegetarismus.ch/info/11.htm


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