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SVV-Mailing versendet am 16.6.2006:

Internationalen Tag der UN zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre


Morgen, am 17.6. wird auf die sich stetig ausbreitenden Wüsten und Steppen aufmerksam gemacht. Seit 1995 findet dieser Tag der UN jedes Jahr statt. In den vergangenen 10 Jahren konnten jedoch keinerlei Erfolge verzeichnet werden. Ein Grund liegt sicher darin, dass nie gewagt wurde, den extrem hohen Fleischkonsum in den Industrieländern und den stetig wachsenden Fleischkonsum in den anderen Ländern zu thematisieren. Dabei ist der Zusammenhang längst klar:
Wo massenweise Tiere für die Fleischproduktion weiden oder Futtermittel für die Schlachttiere angebaut wird, trocknet das Land aus. Die Fleischproduktion erfordert ein vielfaches an Wasser gegenüber der Produktion pflanzlicher Nahrungsmittel. Ausserdem würden (Obst-)Bäume das
lokale Klima positiv beeinflussen.
Doch wirtschaftliche Interessen stehen diesen Fakten entgegen: Deshalb wird die UN sicher auch in Zukunft noch lange einen grosen Bogen um die eigentlichen Ursachen machen.
Was bleibt ist, dass jede/r Einzelne ein Zeichen gegen die Wüstenbildung und ausbreitende Dürre setzen kann: Werden Sie Vegetarier!

Informationen zum Thema:

17.6. Internationaler Tag zur Bekämpfung von Wüstenbildung und Dürre
www.unric.org/index.php?option=com_content&task=view&id=2838&Itemid=1
www.unccd.int/publicinfo/june17/2006/menu.php

Steppengebiete: Ideal für die «Fleischproduktion»?

Zusammenfassung der weitreichenden Ökologische Folgen des Fleischkonsums

Weitere aktuelle Informationen:

1. Offener Brief an Kofi Annan / UN
2. Immer mehr Kinder leben vegetarisch
3. Vegetarier besetzen Flugzeug
4. Kein Thunfisch für Schwangere
5. Weltweite Petition
6. Tierrechte-Vorlesungen an Universität
7. Vegi-Info 2006/2

1. Offener Brief an Kofi Annan / UN

Die SVV hat den offenen Brief der Europäischen Vegetarier Union an den Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, mit unterzeichnet.
Europa und die USA erkennen immer mehr die Nachteile der heutigen Ernährung. In diesem Brief wird die UN dazu aufgefordert, die Vorteile der vegetarischen Ernährung gerade gegenüber diesen grössten gesundheitlichen Herausforderungen in diesen Nationen (insbesondere das Übergewicht/Adipositas) anzuerkennen und mit entsprechenden Massnahmen zu fördern.
www.euroveg.eu/lang/de/news/press/20060522.php

2. Immer mehr Kinder leben vegetarisch

Wenn Kinder mit unwiderlegbaren Gründen zur vegetarischen Ernährung wechseln werden fleischessende Eltern oft verunsichert. Doch die Kids lassen sich nicht aufhalten. Ein Kurzfilm zu diesem Trend kann hier angesehen werden:
www.rbb-online.de/_/polylux/aktuell/beitrag_jsp/key=rbb_beitrag_mini_4297007.html

3. Vegetarier besetzen Flugzeug

Dass sich Vegetarier nicht mehr alles gefallen lassen, musste die indische Fluggesellschaft Air India spüren: Sie wagten es in einem Flug ausschliesslich Fleischgerichte anzubieten. Dies erboste die vielen Vegetarier so sehr, dass sie nach dem Flug aus Protest das Flugzeug besetzten.
www.evana.org/index.php?id=12403

4. Kein Thunfisch für Schwangere

Die US-Amerkanische Konsumentenvereinigung (Consumer Union) warnt Schwangere vor den Konsum von Thunfisch wegen der hohen Quecksilberbelastung. Schon lange ist bekannt, dass einige Fischsorten sehr stark mit Schwermetall belastet sind, doch bisher hat man nur sehr zurückhaltend davor gewarnt, da man den Mythos des gesunden Fisches nicht ankratzen wollte. Auch in der Schweiz hört man von der Ernährungswissenschaft kaum je etwas darüber, dass alle tierischen Produkte viel stärker mit Umweltgiften belastet sind, als pflanzliche Nahrungsmittel.
www.emagazine.com/view/?3227

5. Weltweite Petition "Animals Matter to me" (Tiere sind mir wichtig)

Am 8. Juni 2006 hat die WSPA (Welt-Tierschutz-Organisation) eine Tierschutz-Petition gestartet. Sie sammelt über ihre Internetseite www.animalsmatter.org Unterzeichner, die auch der Meinung sind, dass man mit den Tieren nicht mehr so umgehen darf, wie es heute üblich ist.
Die Kampagne soll die Vereinten Nationen (UN) davon überzeugen, eine globale "Tierschutz-Charta" anzunehmen, ähnlich den früheren Initiativen bezüglich Menschenrechten und Umweltschutz.
http://wspa.org.uk/news.asp?newsID=244

6. Tierrechte-Vorlesungen an Universität

An der Universität Heidelberg läuft eine interdisziplinäre Vorlesungsreihe zum Thema "Tierrechte". Diese ist nach Art und Umfang bisher einzigartig im deutschen Sprachraum. Unter den Dozenten finden sich zum Teil international bedeutende Persönlichkeiten wie Prof. Dr. Tom Regan, Prof. Dr. Carl Cohen, Prof. Dr. Ursula Wolf, Dr. Eugen Drewermann, Prof. Dr. Dieter Birnbacher, fünf Bundestagsabgeordnete und viele andere. Weitere Informationen zu dieser Versanstaltungsreihe sind unter www.vorlesungen-tierrechte.de zu finden. Organisiert wird diese Reihe von der Interdisziplinaere Arbeitsgemeinschaft Tierrechte, Ruprecht-Karls-University Heidelberg.

7. Vegi-Info 2006/2

Kommende Woche wird das neue Vegi-Info an alle SVV-Mitglieder und Heft-Abonennten verschickt. Die Schwerpunktthemen sind diesmal:
- Die Sinnlosigkeit des millionenfachen Tötens von Hühnern wegen der Vogelgrippe und des Fleischkonsums
- Wie andere Medien und die Behörden Tierausbeutungen vertuschen
- Wofür Ihre Steuergelder in der Landwirtschaft eingesetzt werden
- Die erstaunliche Intelligenz der Tiere
- Diverse Kurzinfos, Rezepte und Büchervorstellungen
www.vegetarismus.ch/heft/


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