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SVV-Mailing versendet am 6.3.2006:

Coop verwendet das offizielle V-Label / Vegi-Info 2006/1 im Druck

Coop setzt auf das offizielle V-Label

Nachdem die Migros mit ihren Cornatur-Produkten (die auch das V-Label tragen), den Markt der Fleischalternativen in der Schweiz eroberte und zum Grossteil übernahm, lanciert nun Coop eine eigene vegetarische Linie: Délicorn.
Diese neue Linie startet gleich mit einem grossen Sortiment an Fleischalternativen, welche alle von der SVV kontrolliert sind und deshalb mit dem Europäischen Vegetarismus-Label ausgezeichnet werden dürfen.
In der Coop-Zeitung vom 8. März 2006 wurde diese neue Linie vorgestellt.
Auch im Coop Newsletter zum Thema Ernährung wird am 20. März Délicorn das Thema sein. Angehängt wird ein Coupon sein, der 20% Rabatt auf alle Délicorn-Produkte gewährt. Wenn Sie davon profitieren wollen, können Sie sich hier in den Newsletter eintragen:
www.coop.ch/newsletter/index_d.cfm
Künftig wird Coop das V-Label auch für Produkte ausserhalb dieser neuen Linie verwenden. Dies ist ein grosser Schritt in Richtung mehr Kundenfreundlichkeit: Die klare, kontrollierte Deklaration erlaubt es den Konsumenten einfacher und schneller zu erkennen, welche Produkte für sie geeignet sind.
Weitere Informationen zum V-Label finden sie hier: www.v-label.info
Dort sind auch alle neuen Délicorn-Produkte abrufbar.

Das neue Vegi-Info ist fertig

Das Vegi-Info 2006/1 ist nun in der Druckerei. Alle SVV-Mitglieder, Gönner und Abonennten werden es Ende März erhalten.
Die Themen sind diesmal:

Als Heftbeilage erhalten alle Gönner und Mitglieder die neue 12seitige SVV-Broschüre über die ökologischen Folgen des Fleischkonsums.
Die Hauptartikel der älteren Vegi-Info-Ausgaben finden Sie hier: www.vegetarismus.ch/heft/

Klimaschutz durch vegane Ernährung

In einer neuen Studie wurde berechnet, wieviel CO2 eingespart werden könnte, wenn man von einer typisch US-Amerikanischen, fleischreichen Ernährung auf eine vegane Ernährung wechselt. Vom Resultat waren selbst die Wissenschaftler überrascht: Diese Ernährungsumstellung spart 1,5 Tonnen CO2 pro Jahr. Das ist mehr, als man durch den Wechsel zu einem extrem benzinsparenden modernen (hybrid) Auto einsparen könnte.
Dieser Zusammenhang zwischen Ernährungsweise und Umweltbelastung scheint unter Klima- und Umweltschützern noch nicht sehr bekannt zu sein. Bisher wagte es jedenfalls noch kaum jemand die Ernährungsweise für die Klimaveränderung mitverantwortlich zu machen. Ob es daran liegt, dasss diese Personen selbst zwar (oft) ein sparsames Auto fahren, aber dennoch viel tierische Produkte konsumieren wollen? Beim eigenen Teller hört vermutlich auch für die aktivsten Umweltschützer die Motivation zur Veränderung auf. Es ist zu wünschen, dass diese neue Studie zu einer Änderung in diesem Punkt beitragen könnte.
www.newscientist.com/channel/earth/mg18825304.800
society.guardian.co.uk/print/0,3858,5366035-105909,00.html

McDonald's wieder unter Anklage

In den USA wurden die Pommes Frites von McDonald's mit Gluten und Milchprodukten zubereitet obwohl der Konzern behauptet hat, dass sie frei von Gluten und jeglichen tierischen Produkten seien. Mehrere Klagen sind nun hängig.
Bereits 2002 musste McDonald's in den USA 10 Millionen US$ bezahlen, weil sie verheimlicht hatten, dass ihre Pommes Frites mit Schlachtprodukten zubereitet wurden. Der Umstieg auf Milchprodukte (ohne dies zu deklarieren) stellt sich nun als weiterer Fehler heraus.
Auch in Grossbritannien scheint es McDonald's nicht gut zu gehen: Sie schliessen dort 25 Restaurants und verkaufen weitere 50 Lokalitäten.
Die Zeit des schnellen Geldes mit tierischen Nahrungsmitteln scheint zu Ende zu gehen.

EU verbietet mehr Tierschutz einzelner Länder

Dänemark wollte die Tiertransporte in ihrem Land weniger qualvoll für die Tiere machen. Die EU-Kommission verbot dies, weil dies wettbewerbsverzerrend sei. Dieses Beispiel zeigt einmal mehr, dass das rein kommerzielle Denken in der Fleischbranche stärker bewertet wird als der Tierschutz. Die einzig wirkliche Alternative, wenn man all dies nicht unterstützen will ist kein Fleisch mehr zu kaufen.
www.taz.de/pt/2006/01/10/a0119.1/text

Realität der Fleischproduktion ist unzumutbar

Einer deutschen Tierschutzorganisation wurde verboten Bilder aus einem Schweinemaststall öffentlich auf Stellwänden zu zeigen. Einerseits entscheiden die deutschen Richter, dass der Schweinestall vollständig tierschutzkonform ist, andererseits fanden sie aber, dass die Zustände so unerträglich seien, dass man sie den Passanten nicht zumuten könne.
http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/info/schutz/schweine_in_siegen/feb_06.htm
http://www.die-tierfreunde.de/inhalte/info/sonstiges/polizei_zensur.htm

FAO: Industrielle Tierhaltung schädigt die Umwelt

Die UN-Organisation FAO ist bekannt dafür, dass sie weltweit den Fleischkonsum fördert. Nun hat jedoch sogar die FAO in einem eigenen Bericht eingestehen müssen, dass die heutige Produktion tierischer Nahrungsmittel die Umwelt stark schädigt. Doch sie kann noch immer nicht über den eigenen Schatten springen: Anstatt nun darauf hin zu arbeiten, das weniger Fleisch konsumiert wird, empfiehlt die FAO, dass man um Städte eine Schutzzone errichten sollte, in denen keine Tierfabriken gebaut werden dürfen.
FAO-Original-Artikel: Industrial livestock production near cities often damages the environment

Neues Buch: Vegetarische Zukunft

Die Europäische Vegetarier Union (EVU) hat ein neues Buch publiziert. Darin schreiben 35 Autoren aus 11 Ländern, wie sie sich eine vegetarische Welt vorstellen. Ausführliche Informationen zum Buch (und Bestellmöglichkeit) finden Sie auf der Homepage der EVU unter folgender Adresse:
www.euroveg.eu/lang/de/info/veggieworld.php

Weitere Kurzinfos sind (wie immer) auch in der nächsten Vegi-Info enthalten.
Haben Sie das Vegi-Info noch nicht abonniert? Hier finden Sie die Informationen dazu:
www.vegetarismus.ch/heft/impressum.htm

Mit freundlichen Grüssen
Renato Pichler


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