KAPITEL 7: Zitate zum Tierschutz
Zu allen Zeiten hat es Menschen gegeben, die sich nicht
unauffällig in die graue Masse einreihten, sondern die
versuchten ihrem Leben einen Sinn zu geben und nicht egoistisch
für sich zu leben, sondern vielleicht etwas zu schaffen oder zu
hinterlassen, was der Menschheit auf diesem Planeten etwas
nützt, oder haben sich auch für die Verbesserung des
Tierleidens eingesetzt. So hielt der Wiener Tierschutzverein schon
vor 100 Jahren Vorspannpferde bereit, um an Steigungen
Pferdefuhrwerke zu unterstützen.
Hier einige Zitate von Menschen, die Spuren hinterlassen haben und
aus der Masse heraus getreten sind:
Mitleid mit den Tieren hängt mit der Güte des Charakters
so genau zusammen, dass man zuversichtlich behaupten kann, wer gegen
die Tiere grausam ist, kann kein guter Mensch sein.
Arthur Schopenhauer
Macht euch nicht breit mit eurer Menschlichkeit, solang ihr mit dem Tier nicht menschlich seid. Verfasser unbekannt
Tierschutz ist keine Liebhaberei, sondern eine ernsthafte und
sittliche Pflicht im Interesse des Volkes, des Staates und der
Menschheit.
Manfred Kyber
Wer Menschenliebe zu üben verlangt, der muß auch Liebe
und Mitleid zu den Tieren predigen.
Peter Rosegger
Das einmal das Wort "Tierschutz" geschaffen werden musste, ist
wohl eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen
Entwicklung.
Bundespräsident Prof. Theodor Heuß
Selbstverständlich will ich mich nicht mit diesen
großen Menschen vergleichen, doch auch ich als ehemaliger
Schlächter habe mir meine Gedanken gemacht.
Wer feige wegschaut bei anderer Schmerz und Pein,
glaubst du wirklich das kann ein Mensch sein?
Möchtest du wirklich spurlos wieder vergehen,
nichts erreicht, nichts hinterlassen,
ohne deine Aufgabe zu verstehen?
Hilf mit die Erde für alle Lebewesen lebenswert zu machen,
hab Mut, laß dich nicht beugen
und hilf den Stummen und Schwachen.
Burkhard Marterer
Noch ein interessanter Aspekt zur charakterlichen Entwicklung eines Menschen. Ausnahmslos alle Gewalttäter, die nach ihrer Festnahme in der forensischen Psychiatrie untersucht wurden, waren in ihrer Kindheit durch Zündeln und Tierquälerei aufgefallen.
Wenn ein Vogel vor uns flieht, dann erscheint uns das gar nicht
eigentümlich. Das wundert uns nicht, das ist ja immer so. Aber
wenn so ein kleines Wesen uns Vertrauen schenkt, da werden uns all
die Untaten der Menschheit offenbar.
Bengt Berg
Der höchste Gipfel zu dem des Menschen Seele sich erheben
kann, ist des Menschen Güte. Michelangelo
Keinem Kind darf erlaubt sein, boshaft gegen ein Tier zu sein.
Vermächtnis der dänischen Schriftstellerin Karin
Michaelis
Es ist eine Sünde, gleichgültig zuzusehen, wenn Tiere
gequält werden und es ist eines Menschen unwürdig, am Leid
der Tiere vorüber zu gehen, ohne zu helfen.
Verfasser unbekannt
Wer die Not der Tiere nicht sieht, wird auch die Not seiner
Mitmenschen nicht sehen.
Verfasser unbekannt
Es wird eine Zeit kommen, da das Schlachten eines Tieres genauso wie das Töten eines Menschen als Mord angesehen wird. Leonardo da Vinci
Ein jedes Wesen in Bedrängnis hat gleiche Rechte auf Schutz.
Franz von Asissi
Alle großen Menschen in der Geschichte waren Tierfreunde und
haben dadurch ihre Größe bewiesen. Selbst ein ruhmreicher
Eroberer wie Alexander der Große war Vegetarier. Wie auch der
gefürchtete Dschingis Khan, von dem der Ausspruch stammt: "Mein
Magen ist kein Tierfriedhof".
Von unseren heutigen farblosen Politikern kommt da wohl wenig Gutes.
Von einer der letzten großen Gestalten deutscher Politik, dem
eisernen Kanzler Bismarck, gibt es eine bewegende Anekdote über
den Tod eines seiner Lieblingshunde.
Bismarck war ja bekannt für seine Tierliebe und trat auch in der
Öffentlichkeit immer mit seinen Doggen auf. Sein Lieblingshund
Tyras war ausgerissen und kam mit blutiger Schnauze zurück.
Bismarck dachte, der Hund habe gewildert, und schlug ihn mit der
Reitpeitsche. Plötzlich war der Hund tot. Beim genauen Hinsehen
bemerkte er dann, dass der Hund an der Brust eine Schussverletzung
hatte, und das Blut an der Schnauze sein eigenes war. Bismarck konnte
sich das selbst nicht verzeihen, dass er seinen sterbenden Freund
geschlagen hatte. Kurz danach ist er selber gestorben, mit den
Worten: "Jetzt werde ich Tyras wiedersehen."
Gott müsste so einen Menschen wieder auf die Erde schicken, um
den Grausamkeiten im Jahr 2002 Einhalt zu gebieten.
Schächterlaubnis, brennende Scheiterhaufen mit BSE-kranken
Tieren, weltweites Tierleid. Bei einer Zeitreise ins Jahr 2002
würde Bismarck wohl mit dem Knüppel dreinschlagen. Momentan
haben wir nur die Möglichkeit der Verweigerung, also
grundsätzlich nichts kaufen aus Massentierhaltung oder von
geschächteten Tieren. Am besten wäre ganz auf Fleisch zu
verzichten.
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Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 9.12.2008
