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KAPITEL 6: Mensch und Tier

Die lange Geschichte von Mensch und Tier ist mit Leid, Blut und Schmerzen geschrieben. Es gab durch die Geschichte hinweg immer Menschen die sich für die Tiere eingesetzt haben, doch wenn wir die Realität im Jahre 2002 anschauen, dann wird es eigentlich nur immer schlechter. Die Medien bemühen sich zwar alles schön zu reden und uns eine heile Welt vorzugaukeln, doch die Fakten beweisen uns, dass das Böse immer mehr über Hand nimmt. Ich will mich jetzt nicht in die einzelnen Themen vertiefen. Jeder denkende und interessierte Mensch hat darüber entsprechende Informationen.
Natürlich ist alles schmerzlos und human für die Tiere. Ob jetzt der Hummer lebend ins kochende Wasser kommt - oder der perverse Stierkampf, Robbenschlachten, Walfang, gequälte Käfighühner, Massentierhaltung, Schlachten ohne Betäubung, Kaninchenmast, Pelztierhaltung, Delphine schlachten, Bären in engen Käfigen mittels einer einoperierten Kanüle Gallenflüssigkeit entnommen wird, Katzen und Hunde lebend gehäutet werden - und - und - und, diese Liste ließe sich noch länger fortsetzen.
Der Mensch ist da Meister im Erfinden von Grausamkeiten und Meister im Hinschlachten seiner Mitgeschöpfe. Und da das Tier ohne Zweifel ein vernunftbegabtes Wesen ist, wird es in seinen letzten Minuten auf diesem Planeten die Welt als Hölle und den Menschen als grausamen Sadisten, der mit Freude zerstückelt, foltert und verstümmelt, in Erinnerung behalten bevor es vom Tod von seinen Qualen erlöst wird. Der Mensch zeigt da eine schizophrene Geisteshaltung. Auf der einen Seite werden Tiere verwöhnt und auf der anderen und häufigeren Seite werden Tiere ausgebeutet, misshandelt und gequält. Wobei man gar nicht daran denken mag, was hier täglich weltweit den Tieren vom Menschen angetan wird. Wenn ein studierter Wissenschaftler einen Hund 50 mal mit dem Hammer auf den Kopf schlägt, um dessen Schmerzempfindlichkeit zu testen, so sind das arme, kranke Wissenschaftler.
Das Tier war immer dabei, in Krieg und Frieden. Im zweiten Weltkrieg waren im Osten 600.000 Pferde im Einsatz. Kein einziges kam zurück.
Bei den ersten Atomversuchen wurden Schweine der Explosion ausgesetzt und verbrannt. Heute nach der BSE-Krise macht die Fleischforschungsanstalt in Kulmbach Tötungsversuche mit Laser und allem möglichen anderen. Im holsteinischen Schwarzenbek macht ein Institut für die EU Schlachtversuche. Also die Qualen der Tiere enden nicht, im Gegenteil, es wird immer abstrakter. Klon-Schaf Dolly ist nur der Anfang. Ganze Tiergruppen werden zusammengeschossen, um schwere Verletzungen zu erzeugen und Ärzten damit praktische Übungsmöglichkeiten zu geben.
In der Tiermast werden immer wieder verbotene Hormone und Antibiotika eingesetzt. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass seine Nahrung vergiftet. Die staatlichen Stellen werden nicht mehr fertig mit den Missständen, und so wird viel unter den Tisch gekehrt. Die menschliche Habgier erfindet eben immer neue Profitmöglichkeiten und der Verbraucher ist der Dumme. Rückstandslose und nicht aus Massentierhaltung erzeugte Lebensmittel müssten eigentlich die Norm sein, doch dem ist nicht so und die Lebensmittelindustrie setzt da noch eines obendrauf und macht mit ihren chemischen Zusätzen noch das Kraut gar fett. Und als Verbraucher hat man fast gar keine Möglichkeiten mehr sich dieser schleichenden Vergiftung zu entziehen. Das gleiche ist mit den Tierquälereien von denen wir alle wissen, die wir aber verdrängen und zum Kämpfen ist kaum mehr einer bereit. Der Einzelne kann nichts bewirken und die Einigkeit in der Masse ist schwer zu koordinieren.
Die meisten Menschen verfahren mit ihrem Leben wie mit dem schlechten Wetter. Sie stellen sich unter und warten bis es vorbei ist. Leider haben sie dabei die Einmaligkeit dieses Lebens, das trotz aller Misstände ein Geschenk ist, nicht begriffen. Leben ist Kampf, und diesen Kampf müssen wir bestehen. Um unseren Abflug brauchen wir uns auch nicht zu kümmern. Wir sind von Gott in diese Welt hinein gestellt und wenn unsere Zeit abgelaufen ist, werden wir wieder abgeholt. Die Fahrkarte dafür haben wir schon bei unserer Geburt mitbekommen. Und Tierleid ist gleich Menschenleid. So wie eine Gesellschaft mit ihren Tieren umgeht, so geht es auch ihr.
Auf uns kommt was großes Schreckliches zu, das sich schon am Horizont ankündigt. Es wird eine neue Zeit kommen und bevor etwas neues kommt, muß erst das alte untergehen. Bevor etwas untergeht, wird es erst erhöht um dann zerschmettert zu werden. Die Erhöhung des Schlechten erleben wir jeden Tag mit massiven Firmenpleiten, Massenarbeitslosigkeit, Verbrechen, Rauschgiftsucht, Staatsverschuldung, Auflösung der Familien, Gottlosigkeit, Missachtung und Misshandlung der Alten, Vergiftung der Natur.
Die Erde ist ja ein lebendes Wesen, deren Innerstes bis heute unerforscht ist, ebenso wie die Ozeane bis heute unerforscht sind. Die Erde ist nirgends verankert, und wir rasen mit 10.500 km in der Stunde durch den Weltraum. Wo kommt diese Kraft her, die diesen Planeten durch das Weltall treibt - nach einem exakten Rhythmus. Wir unterliegen eisernen Gesetzen. Wir müssen essen, trinken, schlafen, unsere Notdurft verrichten, altern und sterben. Diesen Gesetzen kann sich keiner von uns entziehen. Den Blödsinn mit Urknall kann man getrost vergessen. Hinter all diesen Geheimnissen steht ein genauer Plan, und ich bin auch überzeugt, dass die Menschheitsgeschichte nach einem eben solchen Plan verläuft. Vom Beginn des menschlichen Lebens auf dieser Erde - von der Steinzeit über das Mittelalter bis zur Neuzeit und dem kommenden Inferno eines Atomkrieges.
Die Überlebenden werden dann vielleicht zur Besinnung kommen und mit sich und dem Mitgeschöpf Tier und dem Mitmenschen und der Mutter Erde in Frieden und Verantwortung füreinander versuchen eine menschliche Welt aufzubauen. Das kann aber auch schon alles da gewesen sein. Die ältesten schriftlichen Aufzeichnungen sind 6000 Jahre alt. Alles andere liegt im Dunkeln. Es kann ja nicht mal jemand belegen, wer die Bibel geschrieben hat. Die heutige Welt mit ihren Kriegen und Grausamkeiten kann nicht das Endziel der Evolution sein.

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