Kopf SVV-Mitgliedschaft Breite einstellen

Die SVV heisst seit 2014: Swissveg

Unsere neue Homepage finden Sie hier: www.swissveg.ch


Seite veraltet!
Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert! Unsere aktuellen Infos finden Sie auf unserer neuen Homepage: Swissveg.


KAPITEL 4: Warum gibt es Tiertransporte?

Vor Beginn der Industrialisierung gab es eigentlich keinen so regen Warenverkehr wie wir ihn heute haben. Durch den Wohlstand werden unzählige Güter über weite Strecken transportiert. Ein fast undurchschaubares Subventionssystem der EU zwingt manche Berufsgruppen daher zu weiten Transporten. Warum man einen deutschen Bullen mit 1000.- DM subventioniert, damit er dann nach einem grauenvollen Lkw- und Schiffstransport noch grauenvoller in einem libanesischen Schlachthaus geschächtet wird, ist mir ein Rätsel. Zumal auch die fürchterlichen Szenen von Transport und den unmöglichen Zuständen in den islamischen Schlachthäusern jedermann bekannt sind. Hier hat der Filmemacher Manfred Karremann beeindruckende Szenen gedreht, die unter die Haut gehen. Wenn man sieht wie so ein stolzes und kräftiges Tier dicke Tränen weint und mit gebrochenen Beinen zum Schächten gezerrt wird, dann fällt mir dazu nur ein Zitat des englischen Philosophen Aldous Huxley (1894-1963) ein, der da meinte "Vielleicht ist diese Erde die Hölle eines anderen Planeten."
In den 50er Jahren gab es so gut wie keine Tiertransporte. Ich meine damit über weite Strecken. Die ersten Tiere, die planmäßig in den Tod geschickt wurden, waren Ende der 50er Jahre die deutschen Ackerpferde, die durch Aufkommen des Traktors überflüssig wurden. Sie, die jahrelang mit ihrem Herrn in treuer Verbundenheit schwer gearbeitet hatten, wurden nun eiskalt in den Tod geschickt. So endete der Hansi oder der Maxi in einem italienischen Schlachthaus durch Kopfschlag oder Genickstich.
Auf der nächsten Seite sehen sie in Faksimile einen Original-Artikel von 1960, in dem mehr Humanität bei den Transporten gefordert wird. Wie sieht es in der Praxis nach 42 Jahren aus? Ich glaube, wir bewegen uns ins Mittelalter zurück. Statt mehr Humanität breitet sich immer mehr Brutalität aus. Und wir finanzieren mit unseren Steuergeldern diese Tierquälereien, ohne uns dagegen zu wehren. In der EU werden Tiere zum Mästen verschickt, andere zum Schlachten gefahren, von einem Land zum anderen. Hinter allem stehen die Subventionen.
Der Hauptgrund für die weiten Transporte mit den schlimmsten Quälereien ist das Schächten. Seit den 80er Jahren sind diese Missstände bekannt und was hat sich in den letzten 20 Jahren getan? Nichts! Die Exporte werden immer mehr, folgerichtig auch die Quälereien - und wir alle machen uns an dem Tierelend mitschuldig. Feiges Wegschauen und resignieren bringt uns nicht weiter, und von den verantwortlichen Politikern versteckt sich wie üblich einer hinter dem anderen. In Zeiten von BSE ist jedes Mittel recht um den Rindfleischmarkt vor dem Zusammenbruch zu retten, was aber auch im Inland passieren könnte, wenn jeder Tierfreund auf Grund der Quälereien seinen Fleischkonsum einstellt. Der Islam verantwortet hier wo zwei Drittel der Erde vom Islam dominiert sind, unzähliges Leid bei den Tieren. Im Koran steht zwar etwas anderes, aber Geschäft ist Geschäft.
Die ansonsten üblichen Transporte betreffen meist Schweine die innerhalb Europas gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden. Natürlich spielt sich auch hier täglich entsetzliches Leid ab. Das Leid gäbe es nicht, wenn der Verbraucher, wenn er schon nicht ganz auf Fleisch verzichten will, dann zumindest seinen Bedarf beim Fleischerfachgeschäft oder beim Bauern - sprich Direktvermarkter - decken würde. Denn diese schlachten in der Regel nur Tiere aus der Umgebung, wobei lange Anfahrtswege und Stress für die Tiere entfallen.
Weitere Transporte betreffen die Schlachtpferde, die überwiegend aus osteuropäischen Ländern zum Schlachten nach Frankreich oder Italien transportiert werden. So pervers es klingt, ist diese Reise in den Tod für diese Tiere wohl oft auch eine Erlösung aus menschlicher Fronarbeit unter unvorstellbaren Bedingungen. So sehen in dortigen Grubenbergwerken eingesetzte Arbeitspferde bis an ihr Lebensende kein Tageslicht, da sie unter Tage gehalten werden. So grausam diese Transporte auch sein mögen, so endet doch auch mit dem unweigerlich folgenden Tod im jeweiligen Schlachthof auch alle irdische Qual für diese geschundenen Kreaturen.
In dem Moment, in dem sie diese Zeilen lesen, sind weltweit Millionen Tiere auf ihrer letzten Fahrt unterwegs - per Bahn, Schiff, Lkw und auch Flugzeug. Humanen Umgang mit dem Mitgeschöpf Tier kann man aber nicht von oben verordnen, das müsste jeder einzelne von sich aus tun. Aber bis dahin werden noch viele Jahre vergehen. Die Indianer töteten den Büffel um zu überleben, und bevor sie ihm den Todesstoß versetzten entschuldigten sie sich bei ihm. Die nachrückenden Weißen rotteten aus reiner Mordlust ganze Büffelherden aus und überließen das Fleisch den Wölfen und Geiern. Diese Mordlust lebt im Menschen fort.
Wenn man dank Herrn Karremann das Verladen von Rindern im italienischen Hafen Triest sieht, dann schämt man sich ein Mensch zu sein. Ein per Seilwinde auf das Schiff gehievter Bulle bei dem das Seil riß und der darauf auf die Betonpier stürzte und sich dabei das Rückgrat brach, liegt stöhnend am Boden unfähig sich zu erheben. Doch die Transportarbeiter treten das Tier mit den Füßen. Menschen? Oder gibt es doch eine ausgleichende Gerechtigkeit? Triest hat in ganz Europa die höchste Krebsrate.
Diese Rinder, die meistens aus Husum vom Viehmarkt kommen und schon Tage unterwegs sind, und noch einige Tage auf dem Schiff unterwegs sind, um dann im Libanon oder Ägypten unter unvorstellbaren Horrorszenen geschächtet zu werden, werden diese Welt als Hölle in Erinnerung behalten. Ich glaube nicht wie die Buddhisten an Wiedergeburt, sollte es aber so sein, wünsche ich jedem - vom Bauern, Viehhändler, Transporteur bis zum islamischen Schlächter - dass er als Rind wiedergeboren wird und diese Todesqualen am eigenen Leib verspüren muß. Und jeder Urlauber, der in einem islamischen Land Urlaub macht und Fleisch verzehrt, der muß wissen unter welchen Qualen dieses Tier vom Leben zum Tode befördert wurde und welche Mitschuld er damit auf sein Gewissen (falls vorhanden) lädt. Doch darüber lesen Sie dann mehr im Kapitel "Schächten".
Es gibt mutige Menschen mit Herz, die diese Todestransporte stückweise begleiten, doch man darf nie vergessen, dass dahinter knallharte geschäftliche Interessen um einen lukrativen Millionenmarkt stehen, wobei auch schon kritische Veterinäre ermordet wurden, die der Fleisch-Mafia im Wege standen. Bei Schwierigkeiten im Straßenverkehr werden Transporte auf die Bahn verlegt und das Tierleid versteckt sich hinter stählernen Waggontüren. Wie ja auch in den Verladehäfen Sperrzonen sind um die Grausamkeiten vor der Öffentlichkeit zu verbergen und filmische Dokumentationen zu verhindern.
Die gigantischsten Tiertransporte gibt es, wenn in Mekka das Opferfest stattfindet und dort Hunderttausende Schafe und Rinder geschächtet werden. Diese Tiere kommen überwiegend mit dem Schiff aus Neuseeland um ihr Leben in Mekka zu beenden. Letztes Jahr geriet auf hoher See ein Schiff mit Schafen in Brand und musste aufgegeben werden. Was sich auf diesem Schiff abgespielt hat kann sich wohl kein Mensch vorstellen. Gott sei Dank haben wir Redakteure die uns in ihren Medien solche profanen Dinge nicht zumuten. Sie setzen uns lieber seichte Kost, wie die ideologisierte Lindenstraße vor. Auch bei Reiseberichten über fremde Kulturen wird das Schächten immer verschämt unterschlagen. Tja - die Lüge und Täuschung macht sich immer breiter in unserer Spaßgesellschaft.
In Indien sind Kühe heilig. Profitgierige Viehhändler kaufen immer wieder Tiere auf mit dem Hinweis, sie haben es gut, sie kommen auf eine Farm zur Erholung. In Wirklichkeit werden sie zum Schächten in einen moslemischen Bundesstaat transportiert. Beeindruckend die Bilder von gläubigen Hindus, die mit Kerzen in der Hand vor diesen moslemischen Schlachthöfen gewaltlosen Widerstand leisten und für die Seelen der geschächteten Rinder beten. Das Leder von diesen gequälten Mitgeschöpfen landet dann bei uns in Deutschland, wobei wir natürlich nichts davon erfahren sollen.
Die Industrie ist da sehr erfinderisch. So gibt es zum Beispiel im ganzen Universum keinen einzigen Gaewolf. Doch überall sieht man die Damen mit den Jacken. Das Geheimnis daran ist, der angebliche Gaewolf ist ein ganz gewöhnlicher Hund der in einem asiatischen Land zu Tode gequält wurde - und das Fell landet dann hier bei der heimischen Bekleidungsindustrie.
Über weltweite Tierquälereien komme ich in einem anderen Kapitel noch mal darauf zurück, wobei auch Deutschland nicht ausgenommen bleibt, da eben der Profit an erster Stelle steht und eine Veränderung können wir als Verbraucher nur durch Konsumverzicht erreichen. Wobei ich aus Tierschutzgründen schon keinen Döner esse, da ich kein Fleisch von geschächteten Tieren esse, und darum auch nie in einem islamischen Land Urlaub machen würde, und nach der Schächterlaubnis für Moslems in Deutschland auch hier nichts mehr esse. Dann schon lieber Pfannkuchen mit Marmelade.

zurück zum Kapitel 3 - weiter zum Kapitel 5