KAPITEL 4: Warum gibt es Tiertransporte?
Vor Beginn der Industrialisierung gab es eigentlich keinen so
regen Warenverkehr wie wir ihn heute haben. Durch den Wohlstand
werden unzählige Güter über weite Strecken
transportiert. Ein fast undurchschaubares Subventionssystem der EU
zwingt manche Berufsgruppen daher zu weiten Transporten. Warum man
einen deutschen Bullen mit 1000.- DM subventioniert, damit er dann
nach einem grauenvollen Lkw- und Schiffstransport noch grauenvoller
in einem libanesischen Schlachthaus geschächtet wird, ist mir
ein Rätsel. Zumal auch die fürchterlichen Szenen von
Transport und den unmöglichen Zuständen in den islamischen
Schlachthäusern jedermann bekannt sind. Hier hat der Filmemacher
Manfred Karremann beeindruckende Szenen gedreht, die unter die Haut
gehen. Wenn man sieht wie so ein stolzes und kräftiges Tier
dicke Tränen weint und mit gebrochenen Beinen zum Schächten
gezerrt wird, dann fällt mir dazu nur ein Zitat des englischen
Philosophen Aldous Huxley (1894-1963) ein, der da meinte "Vielleicht
ist diese Erde die Hölle eines anderen Planeten."
In den 50er Jahren gab es so gut wie keine Tiertransporte. Ich meine
damit über weite Strecken. Die ersten Tiere, die
planmäßig in den Tod geschickt wurden, waren Ende der 50er
Jahre die deutschen Ackerpferde, die durch Aufkommen des Traktors
überflüssig wurden. Sie, die jahrelang mit ihrem Herrn in
treuer Verbundenheit schwer gearbeitet hatten, wurden nun eiskalt in
den Tod geschickt. So endete der Hansi oder der Maxi in einem
italienischen Schlachthaus durch Kopfschlag oder Genickstich.
Auf der nächsten Seite sehen sie in Faksimile einen
Original-Artikel von 1960, in dem mehr Humanität bei den
Transporten gefordert wird. Wie sieht es in der Praxis nach 42 Jahren
aus? Ich glaube, wir bewegen uns ins Mittelalter zurück. Statt
mehr Humanität breitet sich immer mehr Brutalität aus. Und
wir finanzieren mit unseren Steuergeldern diese Tierquälereien,
ohne uns dagegen zu wehren. In der EU werden Tiere zum Mästen
verschickt, andere zum Schlachten gefahren, von einem Land zum
anderen. Hinter allem stehen die Subventionen.
Der Hauptgrund für die weiten Transporte mit den schlimmsten
Quälereien ist das Schächten. Seit den 80er Jahren sind
diese Missstände bekannt und was hat sich in den letzten 20
Jahren getan? Nichts! Die Exporte werden immer mehr, folgerichtig
auch die Quälereien - und wir alle machen uns an dem Tierelend
mitschuldig. Feiges Wegschauen und resignieren bringt uns nicht
weiter, und von den verantwortlichen Politikern versteckt sich wie
üblich einer hinter dem anderen. In Zeiten von BSE ist jedes
Mittel recht um den Rindfleischmarkt vor dem Zusammenbruch zu retten,
was aber auch im Inland passieren könnte, wenn jeder Tierfreund
auf Grund der Quälereien seinen Fleischkonsum einstellt. Der
Islam verantwortet hier wo zwei Drittel der Erde vom Islam dominiert
sind, unzähliges Leid bei den Tieren. Im Koran steht zwar etwas
anderes, aber Geschäft ist Geschäft.
Die ansonsten üblichen Transporte betreffen meist Schweine die
innerhalb Europas gemästet, geschlachtet und verarbeitet werden.
Natürlich spielt sich auch hier täglich entsetzliches Leid
ab. Das Leid gäbe es nicht, wenn der Verbraucher, wenn er schon
nicht ganz auf Fleisch verzichten will, dann zumindest seinen Bedarf
beim Fleischerfachgeschäft oder beim Bauern - sprich
Direktvermarkter - decken würde. Denn diese schlachten in der
Regel nur Tiere aus der Umgebung, wobei lange Anfahrtswege und Stress
für die Tiere entfallen.
Weitere Transporte betreffen die Schlachtpferde, die überwiegend
aus osteuropäischen Ländern zum Schlachten nach Frankreich
oder Italien transportiert werden. So pervers es klingt, ist diese
Reise in den Tod für diese Tiere wohl oft auch eine
Erlösung aus menschlicher Fronarbeit unter unvorstellbaren
Bedingungen. So sehen in dortigen Grubenbergwerken eingesetzte
Arbeitspferde bis an ihr Lebensende kein Tageslicht, da sie unter
Tage gehalten werden. So grausam diese Transporte auch sein
mögen, so endet doch auch mit dem unweigerlich folgenden Tod im
jeweiligen Schlachthof auch alle irdische Qual für diese
geschundenen Kreaturen.
In dem Moment, in dem sie diese Zeilen lesen, sind weltweit Millionen
Tiere auf ihrer letzten Fahrt unterwegs - per Bahn, Schiff, Lkw und
auch Flugzeug. Humanen Umgang mit dem Mitgeschöpf Tier kann man
aber nicht von oben verordnen, das müsste jeder einzelne von
sich aus tun. Aber bis dahin werden noch viele Jahre vergehen. Die
Indianer töteten den Büffel um zu überleben, und bevor
sie ihm den Todesstoß versetzten entschuldigten sie sich bei
ihm. Die nachrückenden Weißen rotteten aus reiner Mordlust
ganze Büffelherden aus und überließen das Fleisch den
Wölfen und Geiern. Diese Mordlust lebt im Menschen fort.
Wenn man dank Herrn Karremann das Verladen von Rindern im
italienischen Hafen Triest sieht, dann schämt man sich ein
Mensch zu sein. Ein per Seilwinde auf das Schiff gehievter Bulle bei
dem das Seil riß und der darauf auf die Betonpier stürzte
und sich dabei das Rückgrat brach, liegt stöhnend am Boden
unfähig sich zu erheben. Doch die Transportarbeiter treten das
Tier mit den Füßen. Menschen? Oder gibt es doch eine
ausgleichende Gerechtigkeit? Triest hat in ganz Europa die
höchste Krebsrate.
Diese Rinder, die meistens aus Husum vom Viehmarkt kommen und schon
Tage unterwegs sind, und noch einige Tage auf dem Schiff unterwegs
sind, um dann im Libanon oder Ägypten unter unvorstellbaren
Horrorszenen geschächtet zu werden, werden diese Welt als
Hölle in Erinnerung behalten. Ich glaube nicht wie die
Buddhisten an Wiedergeburt, sollte es aber so sein, wünsche ich
jedem - vom Bauern, Viehhändler, Transporteur bis zum
islamischen Schlächter - dass er als Rind wiedergeboren wird und
diese Todesqualen am eigenen Leib verspüren muß. Und jeder
Urlauber, der in einem islamischen Land Urlaub macht und Fleisch
verzehrt, der muß wissen unter welchen Qualen dieses Tier vom
Leben zum Tode befördert wurde und welche Mitschuld er damit auf
sein Gewissen (falls vorhanden) lädt. Doch darüber lesen
Sie dann mehr im Kapitel "Schächten".
Es gibt mutige Menschen mit Herz, die diese Todestransporte
stückweise begleiten, doch man darf nie vergessen, dass dahinter
knallharte geschäftliche Interessen um einen lukrativen
Millionenmarkt stehen, wobei auch schon kritische Veterinäre
ermordet wurden, die der Fleisch-Mafia im Wege standen. Bei
Schwierigkeiten im Straßenverkehr werden Transporte auf die
Bahn verlegt und das Tierleid versteckt sich hinter stählernen
Waggontüren. Wie ja auch in den Verladehäfen Sperrzonen
sind um die Grausamkeiten vor der Öffentlichkeit zu verbergen
und filmische Dokumentationen zu verhindern.
Die gigantischsten Tiertransporte gibt es, wenn in Mekka das
Opferfest stattfindet und dort Hunderttausende Schafe und Rinder
geschächtet werden. Diese Tiere kommen überwiegend mit dem
Schiff aus Neuseeland um ihr Leben in Mekka zu beenden. Letztes Jahr
geriet auf hoher See ein Schiff mit Schafen in Brand und musste
aufgegeben werden. Was sich auf diesem Schiff abgespielt hat kann
sich wohl kein Mensch vorstellen. Gott sei Dank haben wir Redakteure
die uns in ihren Medien solche profanen Dinge nicht zumuten. Sie
setzen uns lieber seichte Kost, wie die ideologisierte
Lindenstraße vor. Auch bei Reiseberichten über fremde
Kulturen wird das Schächten immer verschämt unterschlagen.
Tja - die Lüge und Täuschung macht sich immer breiter in
unserer Spaßgesellschaft.
In Indien sind Kühe heilig. Profitgierige Viehhändler
kaufen immer wieder Tiere auf mit dem Hinweis, sie haben es gut, sie
kommen auf eine Farm zur Erholung. In Wirklichkeit werden sie zum
Schächten in einen moslemischen Bundesstaat transportiert.
Beeindruckend die Bilder von gläubigen Hindus, die mit Kerzen in
der Hand vor diesen moslemischen Schlachthöfen gewaltlosen
Widerstand leisten und für die Seelen der geschächteten
Rinder beten. Das Leder von diesen gequälten Mitgeschöpfen
landet dann bei uns in Deutschland, wobei wir natürlich nichts
davon erfahren sollen.
Die Industrie ist da sehr erfinderisch. So gibt es zum Beispiel im
ganzen Universum keinen einzigen Gaewolf. Doch überall sieht man
die Damen mit den Jacken. Das Geheimnis daran ist, der angebliche
Gaewolf ist ein ganz gewöhnlicher Hund der in einem asiatischen
Land zu Tode gequält wurde - und das Fell landet dann hier bei
der heimischen Bekleidungsindustrie.
Über weltweite Tierquälereien komme ich in einem anderen
Kapitel noch mal darauf zurück, wobei auch Deutschland nicht
ausgenommen bleibt, da eben der Profit an erster Stelle steht und
eine Veränderung können wir als Verbraucher nur durch
Konsumverzicht erreichen. Wobei ich aus Tierschutzgründen schon
keinen Döner esse, da ich kein Fleisch von geschächteten
Tieren esse, und darum auch nie in einem islamischen Land Urlaub
machen würde, und nach der Schächterlaubnis für
Moslems in Deutschland auch hier nichts mehr esse. Dann schon lieber
Pfannkuchen mit Marmelade.
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Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 26.1.2012
