Weiterhin zuviel Dioxin in tierischen Nahrungsmitteln
Eine neue Studie der EU bestätigte am 30. November 1999 einmal mehr: Muttermilch und menschliches Gewebe [von Nichtvegetariern] sind auch heute noch zu stark mit Dioxinen belastet. Die Hauptursache wird auch gleich genannt: dioxinhaltige Nahrung. Der Studie zufolge sind insbesondere Neugeborene gefährdet: In ihren Körper können Dioxin-Mengen gelangen, die den von der WHO (World Health Organisation = Welt-Gesundheitsorganisation) geforderten Grenzwert um das 27 bis 144-fache übersteigen! Die hohen Dioxinwerte gehen fast ausschließlich auf das Konto der Ernährung. Dabei sind Fette, vor allem in Fisch und Fleisch, sowie Milchprodukte besonders belastet. Wer kann da noch mit gutem Gewissen behaupten, Fleisch (inkl. Fische) und Milchprodukte seien gesund?
Weitere Informationen:
- Auch in der EU ist die Belastung von Fisch und Fleisch am Stärksten: EU-Studie: Results of the monitoring of dioxin levels in food and feed, 28.2.2010
- Die aufgenommenen Gifte werden über die Muttermilch den Säuglingen weiter gegeben: Die Muttermilch von Vegetarierinnen ist gesünder
- Giftbelastung durch tierische Nahrungsmittel auch in Muttermilch nachweisbar: Die Muttermilch von Vegetarierinnen ist gesünder
- Dioxine / PCB: Zu 92% in tierischen Produkten, Vegi-Info 2009/4
