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Fleisch-Image

Die Schweizer Fleischindustrie hat der ETH Zürich den Auftrag gegeben, herauszufinden, wie es um das Image des Fleisches in der Bevölkerung steht. Das Resultat ist (für uns Vegetarier) erfreulich:
Fast 60% der Befragten gaben an, dass man Gäste genausogut mit einem vegetarischen Menu verwöhnen kann, statt mit einem Fleischgericht.
Nur noch wenige Personen erachten das Fleisch für eine vollwertige Mahlzeit als notwendig. Wie reagiert die Fleischlobby auf diesen, auch im Ausland festgestellten, Trend?
Der ehemalige Direktor Antonius Nienhaus der deutschen Agrarwirtschaft (CMA), die sich vor allem durch ihre intensive Werbung fürs Fleisch einen Namen macht, bringt es auf den Punkt. Er empfiehlt das Fleisch möglichst verarbeitet zu servieren: «Ist das Fleisch nicht mehr erkennbar, sinkt die emotionale Hemmschwelle beim Verbraucher.»
Diese Taktik erinnert stark an diejenige der Pelztierzüchter: Da man die grausamen Herstellungsmethoden des Pelzes nicht mehr verheimlichen konnte, begann man kleine Pelzzusätze gefärbt in diversen Kleidungsstücken einzufügen, da sich ganze Pelzmäntel nur noch schwer verkaufen lassen.

Hotel + Tourismus Revue: Ausser-Haus-Konsum: Jedes zweite Mal ohne Fleisch, 20.11.97