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Hühnerembryonen in Impfstoffen

Kaum eine Impfung ist für Vegetarier geeignet.

eggsFoto von Petra Bork (pixelio.de)

Anlässlich der Abstimmung zur Revision des Epidemiengesetzes hat die Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV) die Impfstoffe genauer unter die Lupe genommen und festgestellt: Von den 58 derzeit in der Schweiz zugelassenen Impfstoffen sind mindestens 48 nicht vegetarisch. Sie enthalten tierische oder menschliche Bestandteile.[1]

Betroffen sind ausnahmslos alle Grippe- und Zeckenimpfungen so- wie die vom Bundesamt für Gesundheit empfohlenen Basisimpfungen für Kinder unter 7 Jahren.

Was wird alles verwendet?

Die eingesetzten nicht-vegetarischen Stoffe sind vielfältig: Von Gelatine über Laktose bis hin zu Nierenzellen von Affen, Blut von ungeborenen Kälbern, Hühnerembryonen ist alles enthalten. Teilweise werden auch Zellen von menschlichen Föten oder Blutplasma verwendet.
Der Grund dafür ist, gemäss Aussagen von mehreren Impfstoffherstellern, dass Viren oder Bakterien am besten auf biologischem Gewebe wachsen. Viele Impfstoffe werden darum auf menschlichen oder tierischen Zellkulturen produziert oder es werden entsprechende Hilfsstoffe verwendet.
Die Menge der eingesetzten tierischen Stoffe unterscheidet sich je nach Präparat. Für einige Produkte wird pro Impfdosis ein Hühnerembryo umgebracht. Bei Zellen von Tieren oder menschlichen Föten handelt es sich in der Regel um Züchtungen aus einem bereits bestehenden Stamm.
Ein weiteres tierisches Produkt, das von manchen Herstellern als Impfverstärker eingesetzt wird, sind die sogenannten «Squalen». Dabei handelt es sich um eine Substanz, die aus Fischleber (in der Regel vom Haifisch) gewonnen wird.[2] Umstritten ist übrigens auch die Praxis, tierische oder menschliche Krebszellen als Nährmedium für Impfstoffe zu verwenden, da diese in Zusammenhang mit der Bildung von Tumoren gebracht werden.

Schlachtprodukte inklusive

Die Impfstoffe sind regelrechte Mogelpackungen, die Substanzen enthalten, die ein Mensch im Normalfall weder essen, geschweige denn sich direkt in den Körper spritzen würde. Vegetarier verzichten ganz bewusst auf Produkte von getöteten Tieren. Besonders für Veganer hört diese Überzeugung nicht beim Essen auf, sondern zieht sich durch alle Lebensbereiche. Für Personen, die keine Schlachtprodukte zu sich nehmen möchten, sind die heute üblichen Impfungen also ein grosses Problem.

Was passiert im Ernstfall?

In der Vergangenheit waren es vor allem Grippeepidemien, wie die Vogel- oder Schweinegrippe, die in den Medien für Aufruhr sorgten und welche die Behörden zu grossangelegten Impfkampagnen veranlassten.
Die Fakten widersprechen jedoch dieser Propagandawelle der Medien und Behörden: An diesen angeblichen Epidemien starben wesentlich weniger Menschen als an der üblichen saisonalen Grippe. So sterben an der saisonalen Grippe in der Schweiz jedes Jahr zwischen 400 und 1000 Menschen. Die weltweiten Todesfälle von den sogenannten Pandemien waren so selten, dass jeder einzelne Fall in den Medien verbreitet wurde. Trotz der Fehleinschätzungen des Bundesamtes für Gesundheit bei den vergangenen angeblichen Pandemien möchte das BAG künftig bei «besonderen Situationen» (was immer das auch heissen mag) ein Impfobligatorium ausrufen können. Dann hätte das BAG die Sicherheit, seine Impfstoffe der Schweizer Bevölkerung flächendeckend verabreichen zu können, anstatt sie als Sondermüll entsorgen zu müssen – wie beim Impfstoff Tamiflu (dessen Wirkung bis heute umstritten ist).

Alternativen

Es stellt sich deshalb die Frage, was konkret Vegetarier tun können, wenn sie aus den erwähnten Gründen eine Impfung möglichst umgehen wollen? Pflanzliche Alternativen zu den Impfpräparaten gibt es kaum. Es gibt nur wenige homöopathische Arzneimittel von der Firma Boiron, die zur Vorbeugung und Behandlung der Grippe angewendet werden, z.B. Influenzinum 9CH, Thymuline 9CH und Oscillococcinum. Das zunehmend beliebte Grippemittel Oscillococcinum ist allerdings keine Option für Vegetarier, da es aus Leber und Herz der Ente hergestellt wird. Es bezieht seine infektionshemmenden Eigenschaften aus den Organen der Ente. Zudem enthalten alle oben erwähnten Globuli Laktose.

Besser vorsorgen

Besonders zur Grippevorsorge erreicht man jedoch schon viel, wenn das eigene Immunsystem gestärkt wird. Dazu gehören unter anderem: ausgeglichene Psyche, gesunde vitalstoffreiche Ernährung, frische Luft und Bewegung. Für ein wirkungsvolles Funktionieren der Ab- wehrkräfte wird zudem empfohlen, täglich mindestens zwei Liter Flüssigkeit in Form von Mineralwasser oder Kräutertees zu sich zu nehmen. Auch vitaminhaltige Säfte aus dem Reformhaus können helfen. Einige Arzneipflanzen, wie zum Beispiel der Purpursonnenhut (Echinacea purpurea), der schmalblättrige Sonnenhut (Echinacea pallida), Eupatorium, Baptisia oder Thuja können einzeln oder kombiniert zur Steigerung der körpereigenen Abwehr angewendet werden. Nicht zu vergessen ist eine ausgewogene, vitaminreiche Ernährung. Wer genügend schläft, auf Alkohol, Nikotin und andere Drogen verzichtet und Stress vermeidet, hat gute Chancen, die Erkältungszeit ohne starken Schnupfen und Husten zu überstehen.

Bernadette Raschle

Schweizer Medien:

Die Informationen zu den Impfstoffen wurden Ende August an die Schweizer Medien (Presse, TV, Radio) gesendet. Keines der Medien hat diese aufgegriffen. Eine Kritik an Impfstoffen scheint nicht in die Schweizer Medienlandschaft zu passen.

Weitere Infos: