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Wissenschaftler warnen:

Fleischkonsum führt zu weltweiter Hungerkatastrophe!

An der Internationalen Weltwasserkonferenz in Stockholm trafen sich im August Wissenschaftler, Politiker und UNO-Vertreter aus 120 Ländern.
Sie sind sich einig: Die weltweite Wasserknappheit wird auch in Zukunft zunehmen. Vor allem, weil immer mehr Futtermittel angebaut werden. Um eine Katastrophe zu verhindern, ist eine Ernährungsumstellung, weg von den tierischen Produkten, notwendig.

Nur mit einer Umstellung der Ernährungsweise können 2050 die erwarteten 9 Milliarden Menschen noch ernährt werden.
Sollte in den kommenden Jahren der Fleischkonsum weiter zunehmen, ist mit riesigen Hungerkatastrophen und immer grösser werdenden sozialen Unruhen zu rechnen.
Die pflanzenbasierte Ernährung ist dadurch ein wesentlicher Bestandteil für den Frieden auf dieser Welt.

In den Hauptanbaugebieten für Futtermittel in den USA (und der Weideflächen der Rinder) sinkt der Grundwasserspiegel laufend. Die diesjährige Dürre wurde dadurch mitverursacht.
Dies betrifft auch die Schweiz, denn entgegen der Werbung leben auch die Schweizer Nutztiere nicht nur vom Gras auf der Wiese (Milchkühe) oder Abfällen (Schweine), sondern auch von viel importiertem Kraftfutter (vor allem Soja).
Alleine durch die Preiserhöhungen wegen des trockenen Sommers geben die Bauern rund 100 Millionen Franken zusätzlich für den Import von Futtermitteln aus.
Den Import durch vermehrten Sojaanbau im Inland zu ersetzen (wie es manche Politiker, Bundesämter und die Bauern planen), kann aber keine Lösung sein. Das Landwirtschaftsland wird dadurch nicht vergrössert. Mehr Kraftfutteranbau in der Schweiz bedeutet mehr Gemüse-, Früchte- und Brotgetreideimporte.
Die Statistiken der Fleisch- und Milchindustrie würden dadurch verbessert, das eigentliche Problem der Nahrungsmittel- und Wasserverschwendung jedoch nicht angetastet.

Tagesschau vom 22.8.2012

Interview mit Professor Gernot Klepper, Leiter des Forschungsbereichs «Umwelt und natürliche Ressourcen» am Institut für Weltwirtschaft in Kiel, zur Lebensmittelkrise:
tagesschau.de: Welche Umstände sind denn für die Preissteigerungen verantwortlich?
Klepper: Also der Biosprit, wie Entwicklungsminister Niebel sagt, ist es nicht. In der Welt werden derzeit gerade einmal ein bis zwei Prozent der Agrarfläche für Bioenergie eingesetzt. Fleischkonsum ist der zentrale Faktor. Er nimmt weltweit zu, vor allem in China. Und der Futtermittelanbau für die Tiere nimmt immer grössere Flächen in Anspruch. Hier kommt die Nachfrage überwiegend aus Europa und Asien.

20minuten vom 27.8.2012

Nur Vegetarier können die Welt noch retten
Die Weltbevölkerung wächst bis 2050 auf 9 Milliarden Menschen an. Weil das Wasser knapp wird, rechnen Wissenschaftler damit, dass der Fleischkonsum in den nächsten 40 Jahren stark abnimmt.

Der Spiegel, 27.8.2012

Wassermangel: Forscher prophezeien Ende der Fleischkultur

The guardian, 26.8.2012

Wissenschaftler warnen: Nahrungsmittelknappheit könnte die Welt zum Vegetarismus zwingen
Der Einfluss der Wasserknappheit auf die Nahrungsmittelproduktion fordert radikale Massnahmen, um die auf 9 Milliarden angewachsene Weltbevölkerung 2050 noch ernähren zu können.
[Food shortages could force world into vegetarianism, warn scientists
Water scarcity's effect on food production means radical steps will be needed to feed population expected to reach 9bn by 2050]

Renato Pichler