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Kurznachrichten


Fisch-Labels: Ungenügende Kontrollen

MSC-LabelDank der Propaganda der Ernährungsberater und des BAG erreichte der Fischkonsum in der Schweiz letztes Jahr einen neuen Rekord.
Drei Viertel der Fischbestände im Meer gelten jedoch bereits mehr oder weniger als bedroht.
Falls sich am Trend zum Fischkonsum nichts ändert, werden gemäss Welternährungsorganisation FAO die Meere bis im Jahr 2050 leer gefischt sein.
Deshalb gibt es auch in diesem Bereich immer mehr Labels. Die am weitesten verbreiteten sind MSC (Marine Stewardship Council) und FOS (Friend of the Sea). MSC wirbt mit dem Slogan: «Zertifizierte nachhaltige Fischerei». Wie sieht dies in der Realität aus? Der Fischereibiologe Rainer Froese hat mit dem Seerechtsexperten Alexander Proelss dies untersucht. Sie stellten fest: 31% der MSC-Fische stammen aus überfischten Beständen und 11% der FOS-Fische ebenfalls. Wobei zu über der Hälfte der FOS-Fische nicht genügend Daten vorhanden waren, um sie überhaupt bewerten zu können.
FOS-LabelWer also wirklich etwas für den Erhalt des Fischbestandes in den Meeren tun will, konsumiert gar keinen Fisch, da auch Zuchtfische mit Fischen aus dem Meer gefüttert werden und keine Alternative darstellen.
Nicht vergessen werden sollte auch, dass beide Labels keinerlei Tierschutzvorschriften beinhalten.

Weitere Informationen: fair-fish


Tierzahlen

In der Schweiz leben rund 1,6 Millionen Rinder und ebenso viele Schweine.
Dennoch sieht man kaum je ein Schwein unter freiem Himmel. Da Schweine schon nach wenigen Monaten geschlachtet (und durch neue ersetzt) werden, ist Schweinefleisch das meist konsumierte Fleisch in der Schweiz: 2,7 Millionen Schweine werden jährlich für den Fleischkonsum in der Schweiz getötet. Trotz ähnlicher Bestände gibt es rund 5-mal weniger Schweinehalter als Rinderhalter.

Zahlen vom Bundesamt für Statistik (BfS)

Schweine auf Betonboden
Von den 1,6 Millionen Schweinen sieht man nur selten welche ausserhalb eines Stalles. Und wenn, dann, wie hier, meist auf Betonböden, da dies ausreicht, damit der Besitzer zusätzliche Subventionen erhält. Die Schweine können jedoch viele ihrer Grundbedürfnisse auf Beton nicht ausleben.


Wer berät den Bund in Landwirtschaftsfragen?

Politische Entscheide werden heute immer mehr von beratenden Kommissionen gelenkt als von den eigentlichen Entscheidungsträgern. Deshalb lohnt sich ein Blick auf die Zusammensetzung einer solchen Kommission: «Beratende Kommission für Landwirtschaft».
Mitglied sind darin unter anderem:

  • Der Präsident von Suisseporcs – Schweizerischer Schweinezucht- und Schweineproduzentenverband
  • Der Direktor des Schweizer Fleisch-Fachverbandes
  • Der Verwaltungsratspräsident der Grossmetzgerei Micarna
  • Der Verwaltungsratspräsident der Vereinigung der Schweizer Milchindustrie

Höchste Zeit, dass auch die Vegetarier eine genug starke Vertretung bekommen, um in solchen Kommissionen den vegetarischen Aspekt einbringen zu können. Unterstützen Sie die SVV mit einer Mitgliedschaft und werben Sie dafür in Ihrem Bekanntenkreis. Gemeinsam können wir was verändern!


Milchkonsum

Jährlich werden über 1'000'000 Tonnen Milchprodukte in der Schweiz konsumiert. Das ist mehr als von jeder anderen Nahrungsmittelkategorie und rund doppelt so viel wie Getreideprodukte (Backwaren, Nudeln etc.). Dennoch behauptet die Milchindustrie, dass die weite Verbreitung von Osteoporose durch eine noch einseitigere Ernährung mit noch mehr Milchprodukten bekämpft werden könnte.

Konsum diverser Nahrungsmittelgruppen

Quellen: BfS, SMP