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«Peace Food – Friedensessen –
Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt»

Ruediger DahlkeÜber Ruediger Dahlke

Seit 1979 Arzt und Psychotherapeut, absolvierte er danach die Zusatzausbildung zum Arzt für Naturheilweisen und bildete sich während des Studiums in Homöopathie weiter.
Der Öffentlichkeit wurde er vor allem als Autor von Büchern wie «Krankheit als Symbol» oder «Krankheit als Sprache der Seele» bekannt. In Deutschland, Österreich, der Schweiz und in Italien hält Ruediger Dahlke regelmässig Vorträge und (Ausbildungs-)Seminare zur seelischen Be-Deutung von Krankheitsbildern, über bewusstes Fasten, verbundenen Atem, Bewusstseinsentwicklung und Meditation wie auch Firmentrainings. Seine Ideen zur ganzheitlichen Medizin und spirituellen Philosophie propagiert er in Artikeln, Fernseh- und Rundfunkauftritten. Ziel dieser Aktivitäten ist es, Patienten auf dem Weg zu Eigenverantwortung, Selbstbestimmung und Gesundheit zu unterstützen.
Weitere Infos: www.dahlke.at und www.mymedworld.cc

Dass Fleischessen nicht gesund ist, wussten wir seit Langem, aber dass sowohl Fleisch als auch Milch(-produkte) in verheerender Weise Krankheitsbilder wie Krebs, Infarkt und Schlaganfall fördern, diese Erkenntnis ist neu. Wir verdanken sie den grossen Studien von Colin Campbell und Caldwyn Esselstyn, renommierten US-Ärzten und Schulmedizinern.
Seit 40 Jahren vegetarisch und seit zwei Jahren vegan essend, entsprach es nie meinem Gefühl, Tiere zu essen, ich riet als Arzt auch davon ab, allein die Argumente beruhten nicht auf harten Fakten. Das hat sich dramatisch geändert und gibt allen Tierfreunden und -schützern eine ganz andere Argumentationsbasis.

Den Mitgeschöpfen und der Schöpfung zuliebe waren nur relativ wenige Menschen zu grundlegendem Umdenken und entsprechenden Verhaltensänderungen im Essbereich bereit. Vielen fehlte auch die Konsequenz. Ich lernte sogar Tierschützer und Ökologen kennen, die sich von tierischem Eiweiss ernährten.

Heute gleicht die Situation der Zeit, als in der Medizin im grossen Stil Hormone in den Wechseljahren verschrieben wurden, was mit kleinen Studien der Pharmaindustrie untermauert wurde. Die Wechseljahre-Pillen sollten den Frauen Herzinfarkte und Alzheimer, Depressionen und Energielosigkeit ersparen und gar nicht schaden. Dann kamen die beiden Studien mit wirklich hohen Teilnehmerzahlen von über einer Million und die Ethik-Kommission musste sie abbrechen, weil den Frauen die Hormone nicht mehr zumutbar waren: Sie verhinderten die Herzinfarktrate nicht, sondern erhöhten sie, hatten keinen Einfluss auf Depression und Alzheimer, steigerten aber die Brustkrebsrate in dramatischem Ausmass. In der Folge verschwand innerhalb kurzer Zeit der Hormongaben-Irrsinn.

An solch einem Punkt stehen wir jetzt in Bezug auf die Ernährung. Über Jahrzehnte suggerierten Industrie und Werbung mittels kleiner und kleinster Studien, wie viel Kraft Fleisch gäbe und wie gut Milch(-produkte) gegen Osteoporose seien. Und nun belegen grosse Studien das Gegenteil: Milchprodukte fördern wie wenig anderes Osteoporose, weil sie mehr Kalzium entziehen als geben. Natürlich spielt weiterhin auch die Seele im Sinne von «Krankheit als Symbol» eine tragende Rolle, aber die andere Seite der Medaille ist der Körper. Wer ihn mit tierischem Eiweiss quält, wird seine Wahrscheinlichkeit auf Herzprobleme und Krebs – die beiden zentralen Todesursachen – drastisch erhöhen. Aber auch Diabetes und Alzheimer, Allergien und andere Zivilisationskrankheiten nehmen durch tierisches Eiweiss zu. Eigentlich müsste – wer das auf Zigarettenschachteln sinnvoll findet – auch auf jedem Joghurtbecher, jeder Milchflasche und jedem Fleischpaket die Aufschrift fordern: «Joghurt fördert Krebs» usw.

Ich bin froh, dass die neuen Studien, deren Ergebnis ich in «Peace Food» in allgemeinverständliche Sprache übersetzt habe, Tierschützern und -freunden neue und vor allem schlagkräftige Argumente gegen das so viel Tierelend heraufbeschwörende Essen von Tierprotein liefert. Am Punkt eigener Gefährdung sind Menschen immer ansprechbar. Und was über Jahrzehnte zum Wohl der Tiere und der Erde nicht durchsetzbar war, kann uns jetzt gelingen, weil es um das Wohl und Wehe von uns selbst geht. Die alten stimmigen Argumente bleiben uns natürlich alle: Wir können durch Verzicht auf Tierprotein den Hunger auf der Welt und sogar die Klimakatastrophe in den Griff bekommen.
Es geht aber nicht nur um Angst und die eigene Gesundheit, sondern auch um verlockende Aussichten und Geschenke: Die Ausdünstung verändert sich vom Stinken zum Angenehmen, die Ausstrahlung verbessert sich nachhaltig und das wird auch spürbar. Wer länger vegan lebt und draussen in der Natur meditiert, kann erleben, wie sich wilde Tiere vertrauensvoll nähern, wie Schmetterlinge ihn mit einer Blume verwechseln und Platz nehmen.

Ruediger Dahlke



Weitere Infos:

  • Weitere Literatur des Autors:
    «Das Schattenprinzip» (Goldmann-Arkana)ISBN: 978-3442338818
    «Krankheit als Symbol» (Bertelsmann)ISBN: 978-3570122655
    Alle Bücher sind direkt beim Autor bestellbar: www.dahlke.at