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Nitrat im Gemüse macht gesund!

Bisher galt Nitrat als krebserregend. Ernährungswissenschaftler haben immer wieder davor gewarnt, zu viel Nitrat, z.B. aus Spinat, Randen und Wintersalaten, aufzunehmen. Diese Angst vor dem Gemüse lässt sich offenbar nicht mehr wissenschaftlich halten. Im Gegenteil: Immer mehr gesundheitliche Vorteile des Nitrats werden entdeckt.

RandeWir essen zu wenig Gemüse und Früchte und zu viele tierische Produkte. Dies ist allgemein bekannt. Zu viel spricht gegen den Konsum tierischer Nahrungsmittel (fettreich, frei von gesunden Faserstoffen etc.). Da Ernährungswissenschaftler und Medien jedoch kaum Beachtung finden, wenn sie nur Bekanntes verbreiten, insbesondere, wenn dies die Leser gar nicht hören wollen, wurden immer wieder Berichte über die gefährlichen Nitrate im Salat etc. veröffentlicht.
Neue Forschungsergebnisse zeigen nun, dass diese Warnungen vor gesundem Gemüse und Salaten voreilig war.

Krebserregend?

Obwohl immer wieder behauptet: In epidemiologischen Studien lies sich die Vermutung, dass Nitrate krebserregend seien, nicht bestätigen.Salate

Nitrat ist gesund!

Dass Nitrat aus Gemüse und Salaten sogar gesund ist, zeigen neuere Untersuchungen. Offenbar haben sie eine positive Auswirkung auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Demenz älterer Personen. Für Säuglinge, welche sich ja von Muttermilch und nicht von Spinat ernähren sollten, können zu viele Nitrate jedoch nach wie vor gefährlich sein.

Fördert Durchblutung

Bei einer Ernährung mit sehr hohem Nitratanteil konnte man bei über 70-Jährigen schon nach einem Tag feststellen, dass die Durchblutung des Gehirns gesteigert wurde. Da dies insbesondere auch den Bereich, der für die Gedächtnisleistung zuständig ist, betraf, liegt die Vermutung nahe, dass Demenz mit einer solchen Ernährung auch vorgebeugt werden könnte.
Es stellt sich natürlich die Frage, ob es wirklich am Nitratgehalt der Nahrung lag oder ob Randensaft, Spinat und Salat nicht generell gesund sind und die älteren Personen an dem Tag dadurch weniger ungesunde andere (tierische) Nahrung zu sich nahmen.
Jedenfalls ist die Warnung vor nitratreichen Nahrungsmitteln sehr zu hinterfragen.
Schon früher hat man festgestellt, dass der nitratreiche Randensaft den Blutdruck ebenso gut senken kann wie manche Tabletten. Er scheint also in jedem Fall einen positiven Effekt auf die Durchblutung zu haben.

Nitrate

Diese Stickstoffverbindungen werden von Pflanzen aus dem Boden aufgenommen und als Nährstoff verwendet.
Deshalb werden sie auch im Kunstdünger eingesetzt. Auch Gülle enthält viel Nitrat.
Ob auch die Formen von Nitrat im Kunstdünger und in der Gülle positive gesundheitliche Auswirkungen haben, wurde bisher jedoch noch nicht analysiert.

 

Renato Pichler