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Tierpartei Schweiz (TPS)

Am 24. Juli wurde die erste Partei gegründet, bei der die Tiere im Zentrum stehen.

Tierpartei SchweizTierschützern und Vegetariern ist meist nicht bewusst, dass Tiere bisher in keinem Parteiprogramm Erwähnung fanden. Keine politische Partei hat es sich bisher zum Ziel gesetzt, auch das Los der Tiere zu verbessern.

Wenn in der Politik heute etwas für die Tiere getan wird, dann stehen immer menschliche Interessen dahinter. Wenn menschliche Interessen «zufällig» auch das Tierwohl fördern, haben die Tiere Glück gehabt, wenn nicht, haben sie Pech.
Die Bedürfnisse der Tiere spielten im politischen Entscheidungsprozess kaum eine Rolle. Dies kann sich nun durch die neue Partei ändern.

Wirtschaft steuert die Politik

Bei allen bisherigen politischen Parteien steht die Wirtschaft an erster Stelle.
Bei den sogenannten Wirtschaftsparteien ist es direkt, bei den sozialen Parteien indirekt über den Erhalt der Arbeitsplätze.
Ein unaufhaltsames Wirtschaftswachstum wird heute von allen Parteien gefördert. Dabei kommen Umwelt- und Tierschutzanliegen oft zu kurz.

Neuer Ansatz

Die Tierpartei sieht die Wirtschaft als ein System an, um Menschen das Leben zu erleichtern (Effizienzsteigerung durch Arbeitsteilung und innovative Technik etc.). Die Wirtschaft zu erhalten, darf deshalb kein Selbstzweck sein, sondern muss immer im Hinblick auf Mensch, Tier und Umwelt geschehen.
In einer Gesellschaft, die auf dem Wohle aller aufbaut, ist langfristig auch für das Wohl der Menschen gesorgt. Deshalb kann eine nachhaltige Politik nicht bestehen, wenn das Wohl der Tiere ausgeschlossen wird.

Lebenswert leben

Ziel jeder Politik sollte es sein, das Leben der gesamten Bevölkerung zu verbessern.
Das heutige Verhältnis zwischen Mensch und Tier, das auf Ausbeutung, Gewalt und Unterdrückung aufbaut, dient weder Mensch noch Tier und hat nachweislich auch einen negativen Einfluss auf den Umgang der Menschen miteinander (siehe Artikel zu Tierquälerei und Gewaltverbrechen in dieser Vegi-Info-Ausgabe).
Es ist deshalb höchste Zeit, dass sich eine Partei für ein harmonischeres, friedvolles Verhältnis von Mensch und Tier einsetzt.

Renato Pichler
Vize-Präsident der TPS

Tierpartei Schweiz (TPS)
Luzernerstrasse 91
CH-5630 Muri AG
Tel. +41 (0) 44 760 50 42
Fax +41 (0) 44 776 10 11
info@tierpartei.ch
www.tierpartei.ch

Grundsätzliche Ausrichtung der Tierpartei:

Die Tierpartei bekennt sich zu einer ethischen, auf Nachhaltigkeit und Respekt basierenden Grundhaltung.
Zu ihren Schwerpunkten gehören insbesondere:

  • Schutz der Tiere und Förderung derer Interessen
  • Sensibilisierung und Förderung eines artgerechten Umgangs mit Tieren
  • Verbesserung der Beziehung zwischen Mensch und Tier
  • Ersatz von Tierversuchen durch medizinisch und ethisch vertretbare Methoden
  • Stärkung einer nachhaltigen, auf ethischen Grundsätzen basierenden Schweizer Agrarwirtschaft
  • Schutz und Förderung der natürlichen Lebensräume der Tiere
  • Förderung einer innovativen, umweltverträglichen und ethisch-sozial vertretbaren Schweizer Wirtschaft
  • Unterstützung einer nachhaltigen Energiepolitik unter Einbezug von ökologischen und innovativen Ideen

 

Weitere Infos:

Ein EVANA-Interview mit Renato Pichler kann online nachgelesen werden: www.evana.org/?id=57962