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Auseinandersetzungen in Justiz und Medien

Liebe Leserinnen und Leser
Der Prozess gegen die 13 Tierschützer in Österreich hat begonnen. Es wird immer klarer, dass es sich dabei um eine Einschüchterungskampagne gegen die ganze Tierschutzszene handelt. Der Prozess wird noch Monate weitergehen und die Angeklagten finanziell ruiniert zurücklassen (selbst dann, wenn sie freigesprochen werden sollten, was beim extrem einseitigen Verhalten der Richterin nicht sicher ist).
Die Fleischindustrie kämpft mit allen Mitteln für ihr wirtschaftliches Überleben. Da die Lobbyisten kaum noch stichhaltige Argumente für ihre Branche vorbringen können, beeinflussen sie immer mehr die Rechtsprechung und Medien.

Bereits im Vegi-Info 2009/1 hat die SVV veröffentlicht, dass die Ernährungskommission, welche den Bundesrat in allen Ernährungsfragen berät, mit der Propagandabeauftragten der Schweizer Fleischindustrie besetzt ist: Regula Kennel. Bis heute wird dieser Skandal von den Massenmedien totgeschwiegen. Sicher nicht zuletzt, weil dieselbe Person auch zuständig ist für die Vergabe von Werbeaufträgen im Namen der Fleischlobby. Auf den Seiten 6 und 7 finden Sie weitere Informationen zu diesem politischen Ernährungsskandal.

Doch trotz dieser Beeinflussung der Medien und Politik lässt sich die ethisch verantwortbare und gesündere Lebensweise nicht mehr aufhalten. Immer mehr Prominente Vegetarier und Sportler bekennen sich öffentlich zu ihrer fleischfreien Ernährung. Einige mutige Journalisten wagen sich sogar direkt an das Thema und klären über die Folgen des Fleischkonsums auf.
Ein Beispiel ist die «Doppelpunkt»-Sendung auf Radio DRS 1 vom 10. Juni: «Schnittwunden – Folgen des steigenden Fleischkonsums». Oder die Titelstory des Magazins «Stern» vom 27. Mai: «Esst weniger Fleisch! Was der Massenkonsum in Deutschland anrichtet.» Der Kampf zwischen Wirtschaftsinteressen auf der einen Seite und Tierschutz/Volksgesundheit/Ökologie auf der anderen wird immer offener ausgetragen.

Renato Pichler
Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus (SVV)