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Joshua Tyrell im WaldDer nächste Mister Schweiz: ein Veganer?

Joshua Emanuel Tyrell ist einer der 16 Kandidaten für die Mister-Schweiz-Wahl.

Das letzte Jahr war für Joshua ein sehr erfolgreiches. So gewann er am 6. Dezember 2008 den Titel des Mister Suisse Romande 2009 und bei Peta war er unter den 5 Schlusskandidaten, die zu den «sexiest» Vegetariern gewählt wurden. Er und Lauriane Gilliéron (Miss Schweiz 2005) sind zudem Botschafter für SOS Chats in Neuchâtel. Im kürzlich erschienenen Uniboys- Kalender ist er auf dem Cover abgebildet und jetzt steht ihm eine noch grössere Herausforderung bevor: die Chance, Mister Schweiz 2010 zu werden.

Er sagt:

Ich werde diese Auftritte dazu benutzen, um so viele Informationen wie möglich anzubringen betreffend die wichtigen Aspekte, die die Welt jetzt braucht. Es ist hauptsächlich diese Möglichkeit, die mich motiviert, diesen Titel gewinnen zu wollen.
Es stimmt, viele Vegetarier behalten das lieber für sich, denn noch vor 10 Jahren hätte eine solche Aussage eines Anwärters oder einer Anwärterin für diesen Titel keine Wähler motiviert, für sie zu stimmen. Aber die Zeiten haben sich geändert und das öffentliche Bewusstsein zum Glück auch. Wie Lauriane Gilliéron ist Joshua natürlich nicht der einzige gut aussehende Vegetarier, aber vielleicht einer der wenigen, die verstanden haben, wie wichtig es heutzutage ist, dass die Menschen von einer tierischen Nahrung zur vegetarischen, ja veganen wechseln. Aus ethischen sowie ökologischen und gesundheitlichen Gründen. Joshua ist einer, der den Mut hat, dies auch vor Andersdenkenden zu sagen. Er sieht es sogar als seine Pflicht an, dies zu tun, weil wir alle im selben Boot sitzen auf diesem Planeten und etwas Falsches nicht dadurch richtig wird, weil viele es tun.
Seine Tierliebe und Sensibilität hatte Joshua seit kleinstem Kindesalter. Als er zu Hause weinte, weil Schulkollegen auf dem Schulweg kleine Tierchen zertrampelten, lud seine Mutter die ganze Klasse samt Lehrerin zu sich nach Hause ein und erweckte auch in diesen Kindern das noch schlafende Bewusstsein, Mitgefühl für Tiere und Insekten zu empfinden.

Joshua Tyrell am StrandJoshuas Aussage:

Das Porträt, das von mir in der «Schweizer Illustrierten» erschien, hat mich zwar total genervt, denn nicht nur das Unvorteilhafteste wurde zitiert, sondern es wurden auch Fehlinformationen abgedruckt, wie z.B., ich hätte indische Wurzeln, obwohl ich genau erklärt hatte, dass meine Grossmutter eine Indianerin war. Weiter stand: «Lacht immer», was noch der grössere Blödsinn ist. Mein Markenzeichen sei Multikulturell, aber ich glaube, dass Multitalent bezeichnender gewesen wäre, doch urteilen Sie selbst. Ich denke, am besten erzähle ich hier nochmals mein Porträt, wie ich es bei den Journalisten tat.

Joshua Tyrell beim Gitarre spielenMultitalent:

Ich kam 1986 in Zürich durch eine natürliche Heimgeburt zur Welt. Meine Mutter ist Schweizerin und auch seit Geburt Vegetarierin, mein Vater Amerikaner (ich bin Doppelbürger und finde es lässig, zwei Pässe zu haben). Als ich drei Jahre alt war, trennten sich meine Eltern. Mit sechs hatte ich in der Türkei ein Nahtoderlebnis, dadurch wurde mir der Wert des Lebens bewusst und ich denke, dass meine Lebensfreude und mein Optimismus in engem Zusammenhang mit diesem Erlebnis stehen. Mit meiner Mutter, die oft Saison-Angebote von Kurvereinen erhielt, um den Winter- oder Sommergästen Yoga und Massagekurse zu geben, zogen wir viel um, ich und meine zwei Brüder, Noah und Chen. Wir gingen in Arosa in die Schule und konnten Wintersport treiben und in Braunwald machten wir wunderschöne Wanderungen. In Mellstorf lebten wir in einem Bauernhaus auf dem Land mit Pony und wildem Pfau. Ich wechselte auf die Rudolf-Steiner-Schule. 1998 bekam ich den mir gewünschten Stiefvater, der mich fürs Klavierspielen und das Jonglieren begeistern konnte. Ich fuhr auch gerne Ski, Skate- und Snowboard und spielte Tennis. 14-jährig, zügelten wir nach Lausanne, ich sprach kein Wort Französisch, aber mit 18 schaffte ich die Matura-Prüfung fürs Gymnasium. Ich bekam ein Schlagzeug, es wurde mir gesagt, dass ich ein gutes Rhythmus-Gefühl hätte. In der Schule spielte ich Ukulele und Flöte. Im Gymnasium fing ich mit Breakdance an und gab bald Unterricht für Kinder an einer Tanzschule. An der Uni studierte ich dann Sport, mit dem Ziel, Sportlehrer zu werden. Ich kreierte Tanz-Choreographien, die wir dann öffentlich aufführten.
In den Sommerferien jobbte ich als Lagerleiter für Pro Natura und gab an der Schule Schwimmunterricht für Kinder. Die Arbeit mit Kindern liegt mir und macht mir Spass.
Ich übernehme die Verantwortung für meine Gesundheit selber und als Nichtraucher und Veganer könnte ich diese Rolle des Mister Schweiz, denke ich, gut besetzen.
Ich konnte oft in andere Länder reisen, aber immer kam ich gern zurück in die Schweiz, hier gefällt es mir am besten. Ich fühle mich hier überall wohl, in Zürich, Baden, Bern, Graubünden, im Tessin und in der Romandie.

Joshua und Ananda Tyrell

Programm für die Kandidaten:

In der kommenden Zeit werden wir an allen Ecken der Schweiz auf Promotionstour sein, zwischendurch werden wir für eine Woche nach Ägypten reisen.
An folgenden Daten kann man die Mister-Schweiz-Kandidaten antreffen:

1. April

2. April

3. April

9. April

10. April

16. April

17. April

24. April

30. April

1. Mai

8. Mai

 

Halli Galli, Wattwil SG
Schützenhouse, Wangen a.d. Aaare
Globulle in Bulle
StageClub, Delémont
Halli Galli, Islikon
Halli Galli, Brugg
Floor Club, Kloten
Bolero, Winterthur
By Pass, Genève
Autogrammstunde im Einkaufscenter Genf und Lausanne
Die Wahl in der Arena Genève und live auf SF, TSR 1 und RSI 1

Weitere Informationen auf:
www.misterschweiz.ch

 

Die Nummer für die Wahl am 8. Mai ist:
0901 83 30 09 (90 Rp. pro Anruf)

 

Weitere Informationen: