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Kurznachrichten Gesundheit:
Dioxine, PCB, Antibiotika, Gentechnik

Dioxine / PCB: Zu 92% in tierischen Produkten

Diagramm: PCB- und Dioxinaufnahme über die Ernährung
Geschätzte Aufnahme Summe Dioxine und PCB der Schweizer Bevölkerung über die Nahrung.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat die Belastung der Schweizer Lebensmittel mit den seit Jahrzehnten verbotenen und hoch giftigen Dioxinen und PCBs untersucht.
Im November 2009 wurde ein weiterer Ergänzungsbericht veröffentlicht (über die Belastung von Käse). Dadurch ist es nun möglich, die Verteilung der Gifte auf die verschiedenen Lebensmittelgruppen aufzuzeigen.

Das BAG schreibt zu seinem Bericht:
«Die Rückstände von Dioxinen in Schweizer Lebensmitteln konnten in den vergangenen Jahren dank wirkungsvollen Massnahmen zur Reduktion der Emissionen massiv vermindert werden. Obwohl sich die Lage verbessert hat und die in der Schweiz geltenden Höchstwerte eingehalten werden, sind weitere Schritte notwendig, um die Gesamtbelastung der Bevölkerung weiter zu senken.»
Obwohl die Untersuchungen des BAG ein deutliches Resultat ergaben, sind bei den «Schritten» des BAG, wie üblich, sämtliche Ernährungsratschläge, die den Konsum tierischer Produkte reduzieren könnten, ausgeschlossen.
Weitere Informationen zur Studie finden Sie auf der Homepage des BAG.

Antibiotikaresistente Bakterien in rund einem Viertel aller Schweinezuchtbetriebe festgestellt

Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat die erste EU-weite Studie zu MRSA (Methicillin-resistentes Staphylococcus aureus) bei Zuchtschweinen veröffentlicht. Die Ergebnisse zeigen, dass MRSA – ein vielen Antibiotika gegenüber resistentes Bakterium – in einigen EU-Mitgliedstaaten sehr häufig in Betrieben mit Zuchtschweinen festgestellt wird.
MRSA stellt eine grosse Bedrohung für die öffentliche Gesundheit dar und die verschiedenen Stämme gelten als eine wichtige Ursache für im Krankenhaus erworbene Infektionen bei Menschen. Die antibiotikaresistenten Bakterien gelten als berufliches Gesundheitsrisiko für Landwirte, Tierärzte und ihre Angehörigen.
Wie gross die Gefahr für Fleischkonsumenten ist, ist noch unklar. Im Umgang mit Lebensmitteln, die solche Bakterien enthalten, sollte jedoch grösste Vorsicht geboten sein.
Wer seine Küche nicht in einen Hochsicherheitsraum umwandeln will, verzichtet am besten auf das Lagern und Verarbeiten von solch gefährlichen Produkten.
www.evana.org/?id=50746

Gentechnikwerbeseite: TransGen.de

Seit vielen Jahren informieren sich unter anderem Lehrer und Journalisten über diese Homepage. Obwohl sie auf den ersten Blick als neutrale Verbraucherinformation erscheint, war sie dies nie. Bezahlt wurde und wird TransGen von BAYER CropScience, BASF, Dow Agro Sciences, Monsanto, Du Pont/Pioneer Hi-Bred und Syngenta Agro.
Also so ziemlich von allen grossen Gentechnikfirmen.
Nun hat endlich die Verbraucher Initiative e.V. (der einzige grosse Verbraucherverband Deutschlands, der sich aus Einzelmitgliedern zusammensetzt) ihre Trägerschaft für diese getarnte Werbeplattform aufgegeben.
Als neuer Träger wurde das Forum Bio- und Gentechnologie – Verein zur Förderung der gesellschaftlichen Diskussionskultur e.V. von der Gentechnikindustrie gegründet. Ein schöner firmenunabhängiger Name, auf den nun sicher auch in Zukunft die Internetbenutzer hereinfallen werden.
Die Firmensponsorenliste wurde von der Transgen-Webseite unterdessen entfernt (nur noch BAYER CropScience) wird erwähnt. Offenbar war die Transparenz doch zu gross...

 

Weitere Infos:

Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 13.12.2013

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