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Tierschützer: Die grosse Gefahr?

Liebe Leserinnen und Leser
Am 21. Mai 2008 wurden in Österreich 26 Privatwohnungen und 4 Büros von schwer bewaffneten Spezialeinheiten der österreichischen Polizei stundenlang durchsucht und alle Computer, Datenträger, Handys und Digitalkameras beschlagnahmt.
Nein, es ging dabei nicht um einen Schlag gegen den internationalen Terrorismus. Es handelte sich dabei um Wohnungen von Tierschützern und Büros von Tierschutzorganisationen.
Zurzeit (Ende Mai 2008) befinden sich noch 10 Tierschützer in Untersuchungshaft. Fünf davon sind seit Tagen im Hungerstreik, da man ihnen bis heute nicht mitgeteilt hat, welche konkreten Straftaten man ihnen zur Last legt. Näheres zu diesen unglaublichen Vorgängen finden Sie im Artikel ab Seite 14.

Wovon die Medien allerdings seit Monaten berichten, ist die «Nahrungsmittelkrise»: Die Nahrungsmittel werden angeblich knapp und die Preise explodieren.
Auch wenn ein Grossteil des Preisanstieges auf Spekulationen und den höheren Ölpreis zurückzuführen ist, bleibt die Tatsache, dass die weltweiten Nahrungsmittelvorräte stetig sinken. Dies aber nicht etwa, weil immer weniger geerntet wird, sondern weil von der geernteten Nahrung immer weniger dem Menschen zugutekommt: Mehr und mehr wird an Masttiere verfüttert, die dann den Grossteil der Kalorien für ihre eigenen Körperfunktionen verwenden.
Doch dieser Aspekt der weltweiten Krise wird in den Medien bestenfalls am Rande erwähnt. Deshalb finden Sie gleich im ersten Artikel Hintergrundinformationen zu diesem Thema.

Nebst genügend Nahrung braucht jeder Mensch auch Wasser. Und auch hier spielt die Produktion tierischer Nahrungsmittel eine sehr negative Rolle: Nirgends wird so viel Wasser verbraucht wie bei der «Produktion» von Fleisch. Wir haben Ihnen deshalb die Fakten in einem Diagramm auf dem beiliegenden Flyer zusammengefasst und an Stelle eines Bildes auch als Mittelposter ins Vegi-Info übernommen. Die Daten stammen übrigens von der UNESCO. Es ist also durchaus allgemein bekannt, wie verheerend die Produktion tierischer Nahrungsmittel ist.

Daneben beinhaltet dieses Heft natürlich auch viele weitere interessante Informationen, die Sie sonst nirgends finden.
Besten Dank, dass Sie die Herausgabe dieses Heftes unterstützen und es weiterempfehlen.

Renato Pichler
Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus