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Tierfreunde gelten in den USA als Terroristen

Seit 27. November 2006 gilt in den USA: Wer die Tierindustrie schädigt, wird verklagt.

Jegliche Aktionen, welche die Umsätze der Tierindustrie schmälern könnten, werden von diesem neuen Gesetz geahndet: Animal Enterprise Terrorism Act (AETA). Künftig muss man in den USA also aufpassen, wenn man eine erfolgreiche Informationskampagne gegen Tierausbeutung lanciert: Hat sie Erfolg, droht Gefängnis. Wer etwas unternimmt, was eine Firma, die mit Tieren arbeitet, um weniger als 10000 Dollar schädigt, wird mit Busse und/oder bis zu einem Jahr Gefängnis bestraft, darüber mit 5 Jahren. Bei einem wirtschaftlichen Schaden über 100000 Dollar mit bis zu 10 Jahren, bei einem Schaden über einer Million Dollar mit bis zu 20 Jahren Gefängnis. Je erfolgreicher also eine Informationskampagne gegen Tierversuchslabors und andere Tierausbeutung ist, desto länger muss man dafür ins Gefängnis. Dies gilt auch, ohne dass irgendetwas Illegales getan wurde und ausschliesslich in Bezug auf die «Tierindustrie». Deren Umsätze sind offenbar sogar in den USA wichtiger als die Meinungs- und Redefreiheit. Zu den Hauptunterstützern dieses Gesetzes gehörten: GlaxoSmithKline, Pfizer, Roche und Wyeth. Also hauptsächlich Pharmaunternehmen, welche unzählige Tiere in Tierversuchen foltern lassen. Doch das Gesetz beschränkt sich nicht nur auf die Tierversuche. Auch wenn jemand eine erfolgreiche Kampagne gegen den überhöhten Fleischkonsum durchführt, kann er wegen Wirtschaftsschädigung angeklagt werden.

Weitere Informationen und den vollen Wortlaut des Gesetzes finden Sie unter EVANA.

Renato Pichler