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Fleischesser belasten unseren Planeten

Liebe Leserinnen und Leser
Auch in dieser Ausgabe finden Sie wieder eindeutige Gründe, die aufzeigen, wie wichtig es ist, vegetarisch zu leben. Nicht nur für sich selbst, sondern auch für die ganze Umwelt. Eine neue Studie beweist, dass man mit einer biologischen, veganen und ausgewogenen Ernährung gegenüber der üblichen konventionellen Ernährungsweise die Umwelt um rund drei Viertel weniger belastet (siehe Seite 17).

Doch auch diese Erkenntnis wird die meisten Menschen nicht davon abhalten, weiterhin Tiere zu essen. Auf den Seiten 7 und 8 werden deshalb die Gründe für das Festhalten an der faktisch eigentlich unhaltbaren Ernährung mit Fleisch analysiert.
Da der Fleischkonsum vor allem eine emotionale Angelegenheit ist, wurden am Welt-Tierschutztag die Tiere, die ein Mensch im Laufe seines Lebens für seinen Genuss oder aus Bequemlichkeit umbringen lässt, lebendig vorgeführt. Einen kleinen Eindruck von dem Anlass und den vielen Tieren geben wir Ihnen ab Seite 5.
Der Welt-Vegetariertag wurde dieses Jahr mit einer Pressekonferenz und drei Schweizer Vegetariern begangen: Andreas Hänni zeigte als Profi-Eishockeyspieler, dass man selbst ganz ohne tierische Produkte stark und leistungsfähig sein kann. Claudia Lässer bewies als Model und TV-Moderatorin, dass die vegetarische Ernährung auch der Figur guttut. Und Gilles Tschudi, bekannt als charakterstarker Schauspieler, rundete das Bild ab. Sportler, Model und Schauspieler zeigten somit, dass die vegetarische Ernährung für jeden geeignet ist.

Bisher begnügten sich viele Vegetarier damit, selbst vegetarisch zu leben. Doch immer mehr sieht man, dass es nicht mehr sinnvoll ist, dass jeder Mensch nur auf sich selbst achtet: Die Menschen beeinflussen den ganzen Planeten mit ihrem Handeln. Ein Beispiel ist der Einfluss der Fleischproduktion auf die Klimaerwärmung (siehe Ökologieschrift der SVV), ein anderes ist die Verunreinigung von pflanzlichen Lebensmitteln mit Krankheitserregern aus der Massentierhaltung (siehe Seite 13).

Selbst vegetarisch zu leben, ist also ein wichtiger erster Schritt, er sollte aber nicht der letzte sein: Jeder Mensch trägt einen Teil der Verantwortung für diesen Planeten. Aus dem Wissen über die weitreichenden Folgen einer fleischreichen Ernährungsweise folgt auch eine Verantwortung, dies anderen Menschen mitzuteilen. Ob andere Menschen durch diese Informationen auch Vegetarier werden, liegt dann jedoch nicht mehr in unserer Hand.

Renato Pichler
Präsident der Schweizerischen Vereinigung für Vegetarismus