Kopf SVV-Mitgliedschaft Breite einstellen

Die SVV heisst seit 2014: Swissveg

Unsere neue Homepage finden Sie hier: www.swissveg.ch


Seite veraltet!
Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert! Unsere aktuellen Infos finden Sie auf unserer neuen Homepage: Swissveg.


Meere und Ozeane – tot oder lebendig?

Am diesjährigen Welt-Umwelttag am 5. Juni, ausgerufen 1972 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), beteiligten sich weltweit rund 150 Staaten. Aber laut UNEP-Chef Klaus Töpfer gabs nicht viel zu feiern: Die Meere, die 70 Prozent der Erdoberfläche ausmachen, sind ernsthaft bedroht durch Überfischung, Verschmutzung und andere negative Umweltfaktoren.

Klipp und klar erläutert UNEP einige Hintergründe der besorgniserregenden Lage:

Schon auf dem Weltgipfel 2002 in Johannesburg bestand im Prinzip Einigkeit darüber, dass bis 2012 marine Schutzgebiete zu schaffen und bis 2015 die belasteten Fischbestände wieder aufzufüllen seien. Zur Vermeidung weiterer Überfischung wurde auch die Abschaffung von Subventionen gefordert, die mit einem Umfang von geschätzten 15 bis 20 Milliarden Dollar allein schon 20 Prozent der Einkünfte aus der Fischereiindustrie ausmachen.

Aber wie so oft in solchen Fällen: Die Umsetzung all der vernünftigen Vorschläge lässt auf sich warten und wird immer wieder behindert durch egoistische nationale Forderungen und kommerzielle Interessen. Kofi Annan, Generalsekretär der Vereinten Nationen, hat nun erneut eindringlich gewarnt, dass es sich die Gesellschaft nicht länger erlauben kann, die Ozeane als Müllkippen oder als unerschöpfliche Vorratskammer auszubeuten.

Trotz aller Behinderungen scheint es mittlerweile doch zögerlichen Fortschritt zu geben. Nach den Meldungen der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) vom 8.Juni 2004 setzt eine zunehmende Anzahl von Regierungen einige der empfohlenen Massnahmen zum Schutz der Meere um.

Herma Caelen

Quellen:
Reuters/UN/FAO