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27000 Hühner in Schweizer Betrieben

Die grossen Massentierhaltungen sind besonders gefährdet für ansteckende Krankheiten. Deshalb werden die Tiere in solchen riesigen Anlagen in der Regel schon vorbeugend mit Medikamenten gefüttert. Dies führt immer wieder zu Skandalen, wenn wieder einmal eine Kontrolle bezüglich Schadstoffen und Antibiotikarückständen durchgeführt wird. Gerade bei Importhühnern mussten die Fleischkonsumenten in der Vergangenheit mehrmals miterleben, wie schnell sich Seuchen in solchen Grossbetrieben ausbreiten können. Die Geflügelpest in Asien ist nur der bisher letzte grössere Fall, der nächste kommt bestimmt, da die tierquälerischen Haltungssysteme nicht geändert wurden. Schon im letzten Jahr wurden in den Niederlanden 30 Millionen Hühner getötet, weil dort die Geflügelpest ausbrach. Die Schweiz blieb bisher von solchen Massnahmen verschont. Dies kann sich in Zukunft jedoch ändern: Der Bundesrat hat im Dezember 2003 beschlossen, dass die Höchstanzahl an Tieren in einem Betrieb auf 27000 Tiere heraufgesetzt werden soll. Die Massentierhaltung wird dadurch noch mehr begünstigt und der Preis eines Tieres wird weiter fallen. Auch bei den Schweinen wurde der Höchstbestand an Tieren heraufgesetzt. Nun dürfen 1500 Schweine in einem einzigen Betrieb untergebracht werden (früher waren «nur» 1000 erlaubt).

Quelle:

Saldo, 18. Februar 2004: Tierschützer ausgetrickst

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