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Babylon unter Wasser

Die Kommunikation zwischen Tieren hat die Wissenschaft schon seit langem beschäftigt und zu einigen bemerkenswerten Entdeckungen geführt. Man weiss mittlerweile viel über die für das menschliche Ohr nicht vernehmbaren Gespräche unter Elefanten und «Fern»gespräche von Wölfen, man versteht besser die Gesänge, durch die sich Wale über Hunderte von Kilometern verständigen, und die eindrucksvolle Bandbreite von Klick- und anderen Lauten der Delfine ist auch teilweise übersetzt.

Seit kurzem wendet man sich den «Sprachen» von Fischen zu. So haben kanadische und schottische Wissenschaftler im November 2003 von Heringen berichtet, die sich im Schwarm mit Hilfe ihrer Gedärme verständigen: Luft aus der Schwimmblase wird in den Analtrakt gepresst und erzeugt pulsierende Töne. Die Lautäusserungen reichen über mehr als drei Oktaven und können bis zu 7,6 Sekunden dauern.

Im Augenblick machen Nilhechte und ihre spannungsgeladenen Unterhaltungen Schlagzeilen: Die Tiere kommunizieren mit Hilfe schwacher elektrischer Impulse miteinander. Im Ruhestand sendet der Nilhecht Pulse niedriger Frequenz aus (seine eigene «Stimme») und bei der Unterhaltung mit Artgenossen aktiviert er drei verschiedene Pulsmuster.

Forscher arbeiten nun daran, mehr über die Kommunikationstechniken der einzelnen Tierarten in den Ozeanen herauszufinden, die alle zur Kakophonie unter Wasser beitragen.