Gefahr durch tierische Produkte
Dass tierische Produkte nicht nur grundsätzliche gesundheitliche Probleme verursachen, sondern auch extrem heikel in der Lagerung sind, zeigen die immer gleichen Resultate von Stichprobenkontrollen bei den Verkaufsstellen:
Frische Fische
Beim Test von saldo und Kassensturz im August war ein Drittel aller
Fische nicht geniessbar. Dies obwohl alle Händler sich bereits
sehr bemühen, den Fisch vom Fang bis zur Verkaufstheke
ständig zu kühlen. Die Fische wurden im Verkauf
vorschriftsgemäss auf Eis gelagert. Dennoch reichten all diese
Vorsichtsmassnahmen nicht aus, um die Fische für den
menschlichen Verzehr einwandfrei zu halten.
Schlagrahm
Auch dieses beliebte tierische Produkt, das in kaum einem Restaurant
fehlt, muss bei jeder grösseren Kontrolle oft beanstandet
werden. Daran hat sich seit Jahren nichts geändert. Das letzte
Beispiel ist der Test der Konsu-mentenzeitschrift K-Tipp vom August
2003: Von 30 untersuchten Proben enthielten 11 mehr Keime als
gesetzlich zugelassen. Im schlimmsten Fall überstieg die
Keimanzahl im Rahm den gesetzlichen Grenzwert um das 174fache! Im
Jahre 2001 musste das Zürcher Kantonslabor sogar 50 Prozent
aller geprüften Proben beanstanden. Dies alles trotz
ständiger Kühlung.
14 von 30 Schinkenproben unappetitlich
Bei einer Untersuchung des K-Tipp mussten fast die Hälfte aller
untersuchten Schinkenaufsschnitte beanstandet werden. Sie enthielten
zuviele Verderbniskeime. Die gesetzlichen Toleranzwerte von einer
Million Keime pro Gramm (!) wurde bis zum 94ig-fachen
überschritten!
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Quellen:
saldo, 27. August 2003
K-Tipp, 20. August
2003 und 17. September 2003
