Mein Weg durch die Hölle –
aus dem Tagebuch eines Schlächters
Der Schlachthof wird von den meisten Leuten verdrängt.
Man will seinen Fleischgenuss nicht durch die brutalen Geschehnisse
in den Schlachthöfen beeinträchtigen lassen. Noch absurder
sieht das Verhältnis zwischen Fleischessern und Metzgern aus.
Der Metzgerberuf gilt auch unter überzeugten Fleischessern meist
als nicht besonders erstrebenswert. Man möchte mit dem blutigen
Geschäft nichts zu tun haben, obwohl man die daraus entstandenen
Produkte bedenkenlos konsumiert.
Metzger wurden durch diese Verdrängung zu idealen
Sündenböcken für die fleischessende Gesellschaft.
Burkhard Marterer, ein ehemaliger Kopfschlächter, der also genau
weiss, wie man Tiere im Akkord umbringt, brach mit seinem
Büchlein «Mein Weg durch die Hölle» das
Schweigen zu seinem Berufsstand und erzählt frei heraus, wie es
im Schlachthof früher und heute zugeht. Das 86-seitige
Büchlein ist leider bereits vergriffen. Der Autor erlaubte es
aber der SVV, den Text weiter zu verwenden. Sie finden den
vollständigen Text deshalb nun im Internet unter: Mein Weg durch die Hölle
Unter dieser Internetadresse kann er online gelesen oder als PDF
heruntergeladen und ausgedruckt werden.
Der Autor und ehemalige Metzger lebt heute als Vegetarier im Einklang
mit sich und der Umwelt am Bodensee in Deutschland.
