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Mein veganes Kochbuch – etwas mehr als ein Kochbuch

Mein veganes KochbuchDer Markt an ovo-lakto-vegetarischen Kochbüchern ist bereits unübersehbar. Fast jede Kochbuchautorin (männliche Autoren sind noch immer eine Seltenheit) sah sich gezwungen, durch den unaufhaltsamen Trend in Richtung vegetarische Küche nebst den bisherigen fleischlastigen Büchern auch noch schnell ein vegetarisches Kochbuch zu veröffentlichen. Die Folge ist, dass diese jeweils eine Sammlung von altbekannten Eier- und Milchproduktegerichten wurden. Der Markt an phantasievollen, zumindest zum Teil, neuen rein pflanzlichen Rezepten ist nach wie vor bisher unbekannten Autoren vorbehalten. Dies liegt sicher auch daran, dass auch gute Köche der traditionellen Küche kaum Erfahrungen haben mit veganen Rezepten, solange sie nicht wenigstens einige Zeit vegan gelebt und vor allem gekocht haben.
Die Autorin Rocío Buzo Sánchez bestätigt die bisherigen Erfahrungen: Als langjährige Veganerin mit Freude am Kochen und Lust am Experimentieren weiteten sich ihre Erfahrungen in der veganen Küche immer mehr aus. In ihrem Kochbuch «Meine vegane Küche» teilt sie ihre Erfahrungen und Resultate nun mit allen interessierten Lesern.
Auf den ersten 40 Seiten beschreibt sie die verschiedenen Aspekte zur veganen Lebensweise und berichtet gleichzeitig darüber, wie sie durch ethische Überlegungen zuerst zur vegetarischen, dann aber gleich auch zur veganen Lebensweise gefunden hat.
Ihre phantasievollen Rezepte sind danach in verschiedene Kategorien aufgeteilt: Grundrezepte, Saucen, Salate, Suppen, Pasta, Kartoffelgerichte, Getreidegerichte, Hülsenfrüchte, Gemüse, Gemüsekuchen, Gerichte mit Tofu, Desserts, Kekse und Kuchen und Brot backen.
Da alle Rezepte in der Praxis erprobt und nicht nur in einer Grossküche entwickelt wurden, sind sie meist recht einfach nachzumachen. Es werden auch kaum «exotische» Zutaten verwendet, deren Beschaffung Probleme bereiten könnten. Die Ringbindung ist ein weiterer Vorteil, den man in der Praxis schnell schätzen lernen wird. Damit kann man das Buch problemlos mit der gewünschten Seite aufgeschlagen auf den Küchentisch legen, ohne dass es ständig wieder zuklappt, wie es bei einer konventionellen Bindung üblich wäre.
Die letzten der 217 Seiten wurden genutzt, um Kontaktadressen zur veganen Ernährung anzugeben. Zudem enthält es gleich zwei Inhaltsverzeichnisse zu allen Rezepten: einmal nach Rezeptkategorien geordnet und einmal alphabetisch. All dies macht das Buch zu einem praktischen Begleiter in der veganen Küche.
Ein kleiner Nachteil darf allerdings auch nicht verschwiegen werden: Um den Preis des Buches, welches im Eigenverlag erschienen ist, möglichst klein zu halten, wurde (ausser beim Umschlag) vollständig auf Bilder verzichtet. Erfahrene Köche wird dies kaum stören, doch für Neueinsteiger wären Fotos neben den übersichtlich dargestellten Rezepten manchmal doch eine Hilfe, um sich das fertige Gericht konkret vorstellen zu können.
Im Folgenden stellen wir Ihnen 2 Rezepte des Buches vor.
Die Rezeptfotos dazu wurden uns von der Autorin zur Verfügung gestellt. Besten Dank.

Guacamole
GuacamoleZutaten:
1 reife Avocado
½ kleine Zwiebel
1 Tomate
½ TL gemahlener Koriander
Olivenöl
Salz
Cayennepfeffer

Zwiebel sehr fein hacken. Tomate klein würfeln. Avocado schälen und zerdrücken. Zwiebel, Tomate, l EL Olivenöl, Koriander, Salz und etwas Cayennepfeffer mit Avocado mischen. Damit die Creme nicht zu dunkel wird, kann man sie mit ein bisschen Zitronensaft mischen und den Avocadokern in der Schüssel lassen.
Guacamole ist ein köstlicher Brotaufstrich oder eignet sich für Dips aus rohen Karotten, Kohlrabi, Blumenkohl, Paprika, Kopfsalat, Chinakohl oder Sellerie. Es schmeckt auch gut zu Sesamstäbchen (siehe Rezept im Buch Seite 187).

Gefüllte Auberginen
Gefüllte AuberginenZutaten:
4 kleine Auberginen
1 kleine Zwiebel
2 Tomaten
2 Knoblauchzehen
100 g Vollkornreis
Salz und Pfeffer
Petersilie
Sonnenblumenöl

Auberginen der Länge nach halbieren. Die Innenseite mehrmals mit einem Messer anritzen. Mit Öl bestreichen und salzen. Im Backofen 15 Minuten bei 180° C vorbacken. Die Auberginenhälften vorsichtig aushöhlen.
Zwiebel und Knoblauch klein hacken und in etwas Öl dünsten. Tomaten würfeln und dazugeben. Das Innere der Auberginen hinzufügen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Alles einige Minuten dünsten. Reis in Salzwasser weich kochen. Reis, Gemüse und Petersilie vermengen. Die ausgehöhlten Auberginenhälften mit dieser Masse füllen und auf ein eingefettetes Backblech legen. Im Backofen 25 Minuten bei 180° C backen.
Buchangaben:
Rocío Buzo Sánchez: Mein veganes Kochbuch, Eigenverlag.
Erhältlich direkt per E-Mail bei arte@freenet.de oder bei der SVV. Preis: Fr. 25.–

Weitere Kochbücher finden Sie in unserer Kochbuchliste.

Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 17.9.2013

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