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Tierschutz macht Schule

Nach über einjähriger Vorbereitungszeit und Ausbildung machen sich die beiden mobilen Tierschutzlehrerinnen des Vereins DAS TIER + WIR auf den Weg zu ihren ersten Einsätzen in Schulen.

Unterrichtsszene in der SchuleHeute folgen sie der Einladung eines Klassenlehrers im Kanton Bern, der vom Projekt Tierethik im Unterricht gehört hat, das der gemeinnützige Verein DAS TIER + WIR den Schulen seit kurzem anbietet. Bei diesem jungen Tierschutzverein, der innovative Wege geht, können Lehrerschaften Tierschutzlehrkräfte anfordern, die kostenlos Schulklassen aller Stufen besuchen und die Schüler professionell und altersgerecht über das Massentierleiden in Tierfabriken, Tierversuchslabors, auf Tiertransporten usw. aufklären und mit den Jugendlichen Möglichkeiten zur Linderung dieser unermesslichen Tierquälereien erarbeiten.
Statt der hoffnungslosen Symptombekämpfung im gängigen Tierschutz, der Millionen Spendengelder verschlingt und kaum Resultate zeitigt, wendet sich DAS TIER + WIR direkt an das noch empfängliche Bewusstsein und noch reine Herz der Kinder, um Alternativen zu den eingefleischten Lebens- und Konsumgewohnheiten zu finden, die für das Tierelend und Massensterben auf unserem Planeten mitverantwortlich sind. Tierethik im Unterricht will die junge Generation ermutigen, eingefleischte «Selbstverständlichkeiten», wie beispielsweise den täglichen Fleischkonsum oder die Pelz- und Lederbekleidung, zu hinterfragen und unerschrocken im Familienkreis zu diskutieren. Die Kinder sind unsere Hoffnungsträger. Sie sollen selber entscheiden dürfen, ob sie Tiere essen und sich mit Tierhäuten bekleiden wollen oder nicht. Oberstes Anliegen der Tierethik im Unterricht ist Ehrfurcht vor dem Leben und Mitgefühl allen Geschöpfen gegenüber. Die Tierschutzlehrkräfte berühren die Herzen der Kinder mit ihrer eigenen Betroffenheit.
Die Lektion beginnt mit einem ethischen Einstieg, der immer auf den gleichen Nenner gebracht werden kann: Was du nicht willst, das man dir tu, das füg auch keinem andern zu. Schnell begreifen die Kinder, dass Tiere leidensfähige Geschöpfe sind wie wir und dass wir kein Recht haben, sie zu quälen oder auszubeuten.
Im Informationsteil werden dann authentische Dia- und Filmaufnahmen über die Haltung von Nutz-, Pelz- und Zirkustieren sowie über Tiertransporte gezeigt, die von Fachleuten geprüft und als pädagogisch wertvoll eingestuft wurden.
Nach den Bildern und den ausführlichen Informationen sind Lehrer und Kinder in ihrer Trauer vereint. Die Betroffenheit darf sein, denn was uns nicht betroffen macht, das betrifft uns auch nicht, und was uns nicht betrifft, das lässt uns kalt. Nach einer Weile der Besinnung werden die Kinder ermutigt, ihren Gefühlen Ausdruck zu verleihen, sei es verbal, zeichnerisch oder mittels anderer Darstellungsweisen.
Anschliessend werden gemeinsam oder in Gruppen Lösungen zur Linderung des Tierleidens erarbeitet. Jedes Kind kann auf seine eigene Weise einen wertvollen Beitrag leisten – das macht der Klasse Mut und alle sind begeistert.
Nach der ersten Doppellektion besuchen die Tierschutzlehrerinnen die Klasse ein zweites Mal – etwa eine Woche später. Jetzt geht es um die Verinnerlichung der Tierethik und der Ethik überhaupt. Die Kinder berichten über ihre Erfahrungen, Gedanken, Gefühle und Träume. In diesem wichtigen Lösungsteil wird den Schülern aufgezeigt, wie sie Zugang finden können zu ihrem eigenen Innern und wie sie positiv Einfluss nehmen können auf das Schicksal der Geschöpfe in dieser Welt.

Erica Kalika Blöchlinger, Präsidentin

Das Tier und wir
Tierethik im Unterricht
Postfach 221, CH-3000 Bern 15 Tel./Fax +41 (0)31 351 19 06
E-Mail: ethik@tierundwir.ch
www.tierundwir.ch
Spendenkonto: 42 3.926997.84 (Postkonto BEKB 30-106-9)