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Rettet die Tiger

Leben und leben lassen – diese alte indische Tradition ist schon seit langem unter starken Druck geraten durch Materialismus, zunehmenden Konsum und Zwänge durch fremde Kulturen und Märkte. Zu den Opfern dieses komplexen globalen Szenarios gehören vor allem Tiger, deren Spezies einen schweren Schlag erhielt: Im Jahre 1901 zählte man in indischen Gebieten noch 40'000 Tiere und heute leben höchstens noch knapp 3000 von ihnen. Zurzeit gibt es in Indien 28 Tiger-Reservate, die vom Forst-Department der Regierung verwaltet werden, jedoch findet man auch Tiger nach wie vor ausserhalb dieser Schutzzonen.

Es ist also durchaus noch möglich, sie in der Wildnis zu beobachten. Bandhavgarh und Kanha in Zentralindien (Madhya Pradesh) und Ranthambhor (in Rajasthan) sind ideale Gebiete zur Beobachtung dieser prächtigen Tiere. Für derartige Foto-Safaris benötigt man allerdings mindestens drei bis fünf Tage, damit man immer wieder auf die Suche gehen kann: Das Aufspüren dieser Grosskatzen erfordert viel Geduld.
Die grössten Gefahren für das Weiterbestehen dieser Spezies sind zunehmende Zerstückelung des Habitats und Wilderei, aber auch ein Mangel klarer Prioritäten der Verantwortlichen.

Wie kann man der stark bedrohten Art am wirkungsvollsten helfen?
Man sollte Areale, in denen Tiger leben, der Natur überlassen, damit sich dann ein ideales Gleichgewicht zwischen Raub- und Beutetier allmählich wieder einpendeln kann. Die Unausgeglichenheit zwischen der Planung solcher Vorhaben und deren Umsetzung in Indien ist bekannt, aber sie könnte durch Rat, Vorschläge und Druck aus dem Ausland stabilisiert werden und so zu einer globalen Zusammenarbeit im Interesse der Tiger-Erhaltung führen.
Ich bitte um Teilnahme an diesem Kreuzzug für Tiger, damit sie auch in Zukunft ihren unbezahlten Dienst als Wächter im indischen Dschungel verrichten können. Durch die Rettung dieser Tiere schaffen wir ein besseres ökologisches Gleichgewicht und tragen dadurch auch zu günstigeren Bedingungen für unser eigenes Überleben bei. Aber die Zeit drängt. Wir müssen nun handeln!

Harsh Vardhan
C 158 A, Dayanand Marg, Tilak Nagar, Jaipur 302 004, India.
E-Mail: giisj_jp1@sancharnet.in
Tel .: 00.91.141.624444.
Fax: 00.91.141.621129.
Homepage: indonepalwild.com

Der Autor ist in engem Kontakt zu den Bishnois und hat die SVV beim Buchprojekt zu dieser vegetarischen Religionsgruppe aus Indien beraten: Wegbereiter des Friedens.