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Editorial zu Vegi-Info 3/2001

Es geht voran...

Liebe Leserin, lieber Leser

Nebenan können Sie den Bericht von der sehr erfolgreichen Veranstaltung in Lausanne von Dr. Hans Diehl lesen. Manche mögen sich nun fragen, weshalb man für eine solche Veranstaltung eine Person aus den USA eingeladen hat. Dies aus einem einfachen Grund: Weil es bei uns keine gleich guten Personen gibt. Dr. Hans Diehl ist überzeugend und lebt seine Überzeugung als Veganer auch vor. Seit über 10 Jahren engagiert er sich bereits in der Aufklärung der Bevölkerung zu einem gesünderen Lebensstil.
Dr. Hans Diehl ist aber in den USA kein einsamer Rufer in der Wüste, es gibt einige weitere engagierte Persönlichkeiten, welche sich für die Gesundheit der Menschen engagieren und die eine auf Pflanzen basierende Ernährungsform propagieren. Zwei davon wurden bereits im Vegi-Info mehrfach erwähnt: Dr. med. Neal Barnard und Dr. med. Dean Ornish.
In der Vergangenheit wurden immer wieder negative Verhaltensweisen aus den USA übernommen, höchste Zeit, dass auch solch positive Tendenzen aufgenommen werden.
Ein Beispiel einer solch erfolgreichen Übernahme können Sie hier nachlesen: Das in den USA landesweit geführte Programm «5 a day» mit dem zu einem höheren Früchte und Gemüsekonsum aufgerufen wird, ist in der Schweiz und in Deutschland auch eingeführt worden. Leider nicht vom Staat aus, aber immerhin von zwei grossen Organisationen. Mit dieser Kampagne nähern sich auch die Krebsorganisationen immer mehr der vegetarischen Ernährungsweise. Natürlich überhaupt nicht aus irgendeinem ethischen Beweggrund heraus, doch besser so, als gar nicht.
Dass man bei der Gesundheitsvorsorge aber die Ethik nicht ausser Acht lassen darf, wird im Artikel Ernährungsethik als Gesundheitsfaktor ausführlich beschrieben. Denn eine ethische Lebensweise kann unmöglich für den physischen Körper schädlich sein (und umgekehrt!).
Wie im letzten Heft bereits erwähnt, läuft nun das V-Label-Projekt, welches mit der Produktedeklaration begonnen hat, auch für Restaurants an. Ein erstes Restaurant wurde vor Redaktionsschluss dieses Heftes bereits damit ausgezeichnet, weitere werden demnächst folgen.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre.

Renato Pichler