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Tierliebe statt Betablocker?
In einer kürzlichen Befragung durch die US American Animal
Hospital Association ergab sich, dass auf einer einsamen Insel 57
Prozent von Tierhaltern die Gesellschaft ihres Tieres der jedes
Menschen vorziehen würden. Wenn man auch schon vorher wusste,
dass der Enthusiasmus und die bedingungslose Hingabe unserer
Vierbeiner uns Menschen glücklich machen, so zeigt sich doch
erst jetzt allmählich, welch handfesten gesundheitlichen Nutzen
sie uns tatsächlich bringen: Sogar einige amerikanische
Versicherungsgesellschaften führen niedrigere
Prämienzahlungen für Tierbesitzer ein.
Dr. Edward T. Creagan, Krebsspezialist an der berühmten Mayo
Klinik in Rochester, bestätigte die positive Wirkung von
Haustieren auf die verschiedensten Gesundheitsprobleme. So ergab z.B.
eine Studie im April 1999, dass Aidspatienten in Gesellschaft von
Tieren weniger zu Depressionen neigen. Auch zeigen Tests bei
Tierhaltern günstigere Cholesterin- und Blutdruckwerte an,
wodurch sich Risiken von kardiovaskulären Erkrankungen
vermindern. Wenn aber ein Unglück schon passiert ist, sind
für die Besitzer von Tieren die Überlebenschancen sogar
nach einem Herzinfarkt allgemein grösser, und Schwerkranke
können die zur Gesundung nötige Energie leichter
aufbringen, wenn ihnen die Sehnsucht nach einem Wiedersehen mit dem
geliebten Tier dabei hilft.
Dr. Creagan hat sich mittlerweile sogar angewöhnt, die Namen der
jeweiligen Familien-Haustiere in den Krankenakten zu notieren, um
seine verängstigten Patienten beim nächsten Termin der
Krebsbehandlung durch ein Gespräch über die Lieblinge zu
beruhigen: «Wie geht es übrigens Waldi ...»
Wie lassen sich diese erstaunlich intensiven und weitreichenden
Interaktionen erklären? Wie können uns Tiere soviel Energie
vermitteln? Werden wir irgendwann die wirkliche Grösse unserer
nichtmenschlichen Mitgeschöpfe verstehen und sie dann endlich
besser respektieren lernen?
Quelle: Yahoo / Internet
Herma Brockmann
Für Tierschützer kommen natürlich nur Tiere aus Heimen in Frage, alle anderen (von Züchtern) würden das Tierleid vergrössern.
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