Thema: Hier sehen Sie kranke Wilde im Kanton Graubünden
Heute um 10:35 in der Nähe von Camuns, im Kanton Graubünden, begegneten wir bewaffneten und kranken Wilden - Hobby Jäger im Einsatz.
Am frühen Morgen hörten wir andauerndes Hundegebelle im Wald. Mein Hund Mobi und ich machten uns auf den Weg, um nachzuschauen, was da los ist. Wir kamen von oben den Berg hinab und entdeckten 2 Jagdhunde alleine und frei im Wald herumsteuern.
Der jüngere (Fino, 6 Monate alt) begleitete uns freiwillig auf dem Weg nach Hause, nachdem weit und breit kein Mensch zu sehen war.
500 Meter weiter unten, in einer Kurve sahen wir einen Jäger, hinterlistig im Wald sitzen. Er fragte mich, ob ich seinen anderen Hund gesehen hätte. Anschliessend erzählte er kurz von sich und seinen Hunde. (blödes Jägergeschwätz wie: sähe ich einen Luchs, gäbe es bei mir einen schönen Bettvorleger, habe hier schon 8 Hasen geschossen usw.) Am Schluss meinte ich, sehen Sie, dass ist der Grund, weshalb mir die Jäger nicht symphatisch sind.
Ich wollte ein Foto machen, worauf der Naturfreund mich sofort verbal Angriff und aufstand, um mir die Kamera wegzunehmen. Ich musste wegrennen, weil er anfing mir nachzurennen um die Kamera zu rauben.
Darauf telefonierte er seinem Freund, der weiter unten auf dem Waldweg wartete. Diesem begegnete ich kurz darauf auch und machte ebenfalls ein Foto von ihm zur Identifizierung bei der Polizei. Sofort kam er mit dem Gewehr auf mich los und ich musste mich über Kuhweiden hinweg in Sicherheit bringen.
Währenddessen kam Jäger 1 von oben die Abkürzung durch den Wald hinab auf den Waldweg zu seinem ebenfalls kranken Kumpane und beide schauten zu, wie Mobi und ich davonrannten. Die Herren gaben anschliessend einen Schuss ab und riefen hinterher: Dich kriegen wir schon noch.....blödi zürischnorre....usw.
Jäger 2 kam ganz schön nahe heran. Einmal war er nicht sicher ob er schiessen sollte. Darauf drehte er seine Waffe und holte mit dem Kolben zum Schlag aus.
Was stimmt nicht mit den primitiven Jägern in der heutigen Zeit? "Naturfreunde" die auf einem losgehen, wenn man ein Naturfoto macht?
Oder sind es eben doch eher Mörder von Lebewesen, die sich gerne an frischem Leichenfleisch erlaben und dabei ein Hochgefühl haben?
Ist es erlaubt, Jagdhunde ohne Halsband, Glöckchen usw. stundenlang im Wald frei herumziehen zu lassen, was diese Jäger ganz offensichtlich machten?
Es ist genau diese Art von Menschenschlag, welche die Waldtiere scheu machen. Wanderer, Touristen usw. würden auch gerne mal Hasen, Rehe usw. sehen, anstelle von Idioten die blöd im Wald sitzen und die Ruhe, den Frieden stören.
Die Hunde wurden schon am 18.10.08 mit einem Auto, KFZ.NR: GR 35308, in der Gegend gesehen.
Wenn Menschen aus Spass Töten, ist dass unnatürlich und krankhaft ! Solche Menschen gehören in eine geschlossene Anstalt zum Therapeuten.
In unbejagten Gebieten lassen Wildtiere die Menschen ganz nahe an sich heran! Nur die Jagd macht das Wild scheu!
Unsere Natur sollte nicht zum Schießplatz umfunktioniert werden.
Wo dürfen Triebtäter mit modernsten Schusswaffen noch frei herum laufen? Bei uns, wenn sie den Jagdschein haben!
Die ganze Storie mit Bilder sehen Sie http://tierschutznews.ch/jagd/491-krankes-wild.html