eine kollegin von mir ist in der gleichen situation...sie lebt schon länger vegetarisch und er isst sehr gerne fleisch... bei ihr läuft das so:
sie bereitet nie fleisch zu, wenn er fleisch möchte, muss ers selber machen...
ihre kinder essen auch kein fleisch, drum muss er um streit aus dem weg zu gehen am familientisch auf fleisch verzichten. (sonst wollen die kinder auch...)
mitlerweile isst er halt auch viele vegie produkte (tofuplätzchen und so)
bei ihnen läuft das super, aber sie engagiert sich auch nicht im tierschutz oder so, also sie ist nicht sooo überzeugt, daher denke ich ist sie auch so tolerant...
ich könnts auf länger nicht! nicht in meinen vier wänden, wenn der partner sonst wo fleisch isst, wäre dass für mich akzeptabel...
vielleicht könntet ihr fair teilen, einmal mit fleisch einmal ohne...oder du versuchst ihm nochmals klar zu machen, wie sehr das der umwelt und den tieren und den menschen, schadet, wenn man fleisch konsumiert...
auf keinen fall würde ich ihm ein ultimatum stellen, jeder mensch ist halt an dem standpunkt wo er gerade steht, es geht alles in kleinen schritten vorwärts und niemand kann einfach einen grossen sprung machen.
ich denke dass er sich für dich entschieden hat, zeigt, dass er dem vegetarismus nicht abgeneigt ist. wie lange es dauert, bis auch er versteht und mitfühlen kann...mit den lebewesen dieser erde ausser den menschen das liegt bei ihm....
und bei dir, setzte ihn nicht unter druck, er würde sich bedroht fühlen und auf abwehr schalten, dann dauerts noch länger...
lg und viel kraft und erfolg...shohi
Fleischessen ist ein Ueberbleibsel der grössten Roheit; der Uebergang zum Vegetarismus ist die erste und natürlichste Folge der Aufklärung. ...Vegetarismus gilt als Kriterium, an welchem wir erkennen können, ob das Streben nach moralischer Vollkommenheit echt und ernst gemeint ist. Leo Tolstoi