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Sind konsequente Vegetarier Extremisten?

Vielfach werden Vegetarier und Vegetarierinnen, die immer konsequent zu ihrer Lebensweise stehen als Extremisten bezeichnet. Hingegen werden die Tierquälereien in den Schlachthöfen und Massenzuchtanstalten (=Tierfabriken) verharmlost.

Ist es wirklich extrem, wenn man Mitgeschöpfe, die man liebt, auch nicht «ausnahmsweise» umbringen lässt um Ihren toten Körper zu verspeisen? Ist es nicht viel extremer, ein Lebewesen bloss zur Befriedigung des eigenen Gaumens zu töten (oder töten zu lassen, was für das Tier keinen Unterschied macht)? Ist es nicht etwas schizophren, wenn sogenannte Tierschützer und Tierfreunde sich um Haus- und Pelztiere kümmern, aber gleichzeitig gedankenlos Fleisch von sogenannten Schlacht- und anderen Nutztieren essen?

Ich glaube, dass es nicht zu extrem ist eine konsequente Tierfreundin, ein konsequenter Tierfreund zu sein, und deshalb nicht nur bei sich zu Hause sondern auch auswärts und nicht nur offensichtliche Schlachtprodukte wie Schnitzel und Braten vollständig zu meiden, sondern auch z.B. zu Gelatine verarbeitete Knochen, aus denen manche Gummibärchen und Getreideriegel bestehen.

Vegetarier sind also meiner Meinung nach nicht zu extrem, sondern die konsequentesten Tierschützer, für die der Tierschutz nicht nur eine Freizeitbeschäftigung zur Beruhigung des eigenen Gewissens gegenüber der Tierwelt ist, sondern ein integrierter Bestandteil ihrer Lebensführung.

Renato Pichler, SVV Präsident

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