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Ach du dickes Ei!

Eier sind in aller Munde. Man isst sie als Frühstücksei oder versteckt in Kuchen, Teigwaren, Saucen u.v.m.
Dabei ist vielen Menschen nicht bewusst, was eigentlich hinter dem Hühnerprodukt steckt. Denn dessen Herstellung ist zu einem unvorstellbaren Ausmass mit dem Leiden und Sterben von Tieren verbunden.

Sara Hegewald, pixelio.de

Was passiert mit den Männchen?

Männliche Küken sind für die Eier-Industrie wertlos. Da sie auch für die Fleischproduktion nicht von Nutzen sind, wird jedes zweite Eintagesküken sofort nach dem Schlüpfen getötet. Lebendig werden sie in Fleischwölfen vermust oder vergast, um als Tiermehl für Futter oder Dünger zu enden.1

2,6 Mio. Küken werden jedes Jahr in der Schweiz getötet – alles Männchen.


Wie werden Hühner gehalten?

In Käfigen

Die Käfighaltung von Hühnern ist in der EU seit 2012 verboten – theoretisch. Praktisch ist es nach wie vor erlaubt, Hühner in Grosskäfigen oder sogenannten «ausgestalteten» Käfigen zu halten. Die Tiere leben dabei zusammengepfercht auf kleinster Fläche. Tageslicht oder Frischluft bleibt ihnen ihr Leben lang verwehrt. Die Mehrheit der in die Schweiz importierten Eier stammt aus solcher Käfighaltung und wird vor allem für verarbeitete Produkte verwendet.

693 Mio. Eier wurden 2011 in die Schweiz importiert – auch aus Käfighaltung.


Auf dem Boden oder im «Freiland»

Gemäss Tierschutzgesetz sind bis zu zehn Hühner auf 1 m² erlaubt. Die Freilandhaltung unterscheidet sich im Gegensatz zur Bodenhaltung einzig darin, dass die Hühner Möglichkeit für Auslauf haben. Tatsächlich nutzen ihn aber nur wenige der mehreren Tausend Hühner und dies aus folgenden Gründen:

18000 Hühner dürfen in der Schweiz pro Betrieb gehalten werden.


Biologisch

Bio-Hühner sollten auch bei schlechtem Wetter Auslauf bekommen. Ausserdem sind die Herden kleiner und die Tiere haben mehr Platz. Was aber bleibt, ist, dass auch für Bio-Eier die männlichen Küken getötet und die Hühner mit 15 Monaten entsorgt werden wie die konventionellen.


«Entsorgung»

Der Bauer entfernt täglich die Eier aus dem Nest und nutzt so den natürlichen Erhaltungstrieb der Hühner aus, damit sie mehr Eier legen. Im Alter von 15 Monaten sind die Legehennen dann so ausgelaugt, dass sie in der Regel einem qualvollen Erstickungstod durch CO2 zugeführt werden. Nur ein geringer Teil wird noch als Suppenhuhn oder Charcuterie verwendet.
Ungefähr 1,4 Millionen Hennen dienen jedes Jahr als Brennstoff für Zement- und Biogasanlagen oder als Heimtierfutter.2

Max. 20 Eier würde ein wild lebendes Huhn pro Jahr legen.
Gezüchtete Hennen bringen es auf 300.


Gesundes Ei?

Gesünder ist es, sein Eiweiss aus pflanzlichen Quellen zu beziehen, wie Gemüse, Soja, Nüsse und Hülsenfrüchte.


Eierflyer SVVWas können Sie tun?

 

Letzte Aktualisierung dieser angezeigten Seite: 2.4.2013

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