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Nachwort

Nach den neuesten Berichten der Umweltforschung haben sich in den letzten drei Jahren die Ozonwerte verdoppelt, die Wälder sterben immer schneller, die Abholzung der Regenwälder hat noch stärker zugenommen - jährlich die Größe Deutschlands. Mittelmeer, Nordsee und Ostsee sind verseucht und haben kaum noch gesunde Fische. Die Seen sind fast alle erstickt am sauren Regen, das Trinkwasser ist bis zu 1 /3 in Deutschland ungenießbar. Die Weltbevölkerung vermehrt sich beängstigend schnell.

Wenn wir in den nächsten 10 Jahren nicht grundlegend unsere geliebten Gewohnheiten ändern, das heißt, grundsätzlich in allen Bereichen, so wird die Welt in riesigen Katastrophen enden mit ihren unschuldigen Tieren und Pflanzen, verursacht durch den egoistischen Menschen.

Es wird kostbares Trinkwasser nur noch in Flaschen geben und der Preis wird sich vervielfachen, bis auch die letzten sauberen Wasserhellen versiegt sind. Die Ernten werden nur noch sehr gering ausfallen und die Preise enorme Höhen erreichen. Durch Hungersnot werden große Völkerwanderungen entstehen auf der Suche nach Nahrung. Die dadurch entstehenden Konflikte werden Krieg, Not und Elend hervorrufen.

Die Sommer in Deutschland in den vergangenen zwei Jahren waren so trocken und hatten Temperaturen, wie sie seit der Wettererfassung nicht gemessen wurden. Auch die Ozonwerte erreichten bislang nie dagewesene Höhen, so daß Eltern geraten wurde, ihre Kinder während der starken Sonneneinwirkung nicht im Freien spielen zu lassen.

Australien erlebt zur Zeit den heißesten Sommer in seiner 200jährigen Geschichte. Ganze Landstriche veröden und im vergangenen Sommer mußten über 30 Millionen Schafe getötet werden, da sie sonst verhungert oder verdurstet wären.

Die größte Hautkrebsrate hatte Australien 1991. Mehr als 30.000 Menschen wurden von der Krankheit befallen, ausgelöst durch extrem hohen Abbau des Ozons - Tendenz rapide steigend.

Die Zeit des Handelns ist mehr als erreicht.

Eine von der Bundesregierung beauftragte Kommission hat festgestellt, daß die Aufheizung der Atmosphäre ständig zunimmt. Die Ozonschicht hat sich weltweit seit 1988 um 10% verringert. In der Antarktis ist die Ozonschicht 100% vernichtet. Auch der Nordpol, Kanada, USA und Teile Europas werden durch die immer dünner werdende Ozonschicht sehr stark betroffen werden.

Der Bericht der beauftragten Umwelt-Kommission hat bewiesen, daß keine Zweifel mehr bestehen, daß der Mensch der Verursacher dieser gravierenden Schäden ist.

Wir müssen alle Politiker der Welt dazu zwingen, sehr strenge Gesetze zu erlassen und diese strengstens zu kontrollieren.

Die Liebe der Bishnoi zur Natur und ihre Lebensweise kann vielen Menschen neue Lebenskraft geben und ihnen einen Weg zeigen, in dieser kalten und seelisch zerstörten Welt zufrieden und ausgeglichen zu leben.

Eines der wichtigsten Gebote der Bishnoi ist: kein Lebewesen zu töten oder zu essen, keine Bäume zu fällen.

Wenn viele Menschen so leben würden, gäbe es keine Hungersnot mehr, auch der Regenwald könnte erhalten bleiben. Ein Abholzen oder Abbrennen des Regenwaldes würde entfallen, da man die daraus entstehenden Weideflächen für Rinder nicht mehr benötigte. Das Nichtabholzen der Wälder würde unser Weltklima günstig beeinflussen. Es heißt nicht umsonst, daß der Regenwald die Lunge unserer Erde ist, und ohne Lunge kann man nicht leben.

Auch für die Weltmeere wäre es die einzige Möglichkeit, zu überleben, da wir keine Fische mehr töten müßten und unser Verständnis für die Umwelt sehr stark wachsen würde.

Wenn wir sehen, daß diese Lebensform große Erfolge zeigt, werden Luft-, Erde- und Wasserverschmutzung drastisch gesenkt und wir könnten alle gesund
und zufrieden überleben. Der Raubbau der Natur hat solche Dimensionen angenommen, daß täglich Tiere und Pflanzen in großer Anzahl aussterben. Was die Natur in Millionen von Jahren geschaffen hat, bringt der Mensch in 100 Jahren fertig, zu vernichten.
Ist diesen Menschen überhaupt klar, daß ihre Kinder und Kindeskinder sie verfluchen werden und in ihren Geschichtsbüchern als Barbaren der schlimmsten Art stehen werden.

Die Natur zeigt den Menschen täglich in ihrer Vielfalt und Vollkommenheit, wie schön das Leben sein kann, doch der angeblich so intelligente Mensch läuft mit Scheuklappen durch sein beklagenswertes Leben.

Die Unvollkommenheit des Menschen besteht aus Egoismus, Raffgier, Mißgunst, Streitsüchtigkeit, Geld und Machtgier, die seine Seele und Gesundheit zerfressen.

Wie vollkommen sind da die Bishnoi. Sie leben in Frieden mit der Natur, den Tieren und ihren Mitmenschen.

Es kommt doch für jeden Menschen einmal der Tag, an dem er Bilanz über sein Leben ziehen sollte?

Jedes Tier, jede Pflanze ist in seiner kleinen bescheidenen Art vollkommener als der Mensch auf seine komplizierten Art.


Ein weiteres Gebot der Bishnoi besagt: fälle niemals einen Baum. Das umgesetzt auf unsere Verhältnisse in Europa würde bedeuten, daß Bäume ab einem bestimmten Alter nur mit Genehmigung der Umweltschutzbehörde gefällt werden dürften. Wir können es uns nicht mehr erlauben, daß jeder einen Baum fällen darf, nur weil er auf seinem Grundstück steht und sein Eigentum darstellt. Es ist unsere verdammte Pflicht, die Bäume für unsere Nachwelt zu erhalten, da sie unser Überleben sichern.

Die Bishnoi zeigen es uns seit 500 Jahren, daß man so glücklich und zufrieden leben kann - auch in der Thar-Wüste Indiens.


Zitate

Es wird ein Tag kommen, an dem die Menschen über die Tötung von Tieren genauso urteilen werden, wie sie heute die eines Menschen beurteilen. Es wird die Zeit kommen, in welcher wir das Essen von Tieren ebenso verurteilen, wie wir heute das Essen von Unseresgleichen, die Menschenfresserei, verurteilen.
Leonardo da Vinci (1452 - 1519)

Wer über das gewöhnliche Leben hinaus will, der scheut blutige Nahrung und wählt nicht den Tod zu seinem Speisemeister.
Joseph Görres, Schriftsteller, (1776 - 1848)

Erst wenn der letzte Baum abgeholzt,
die letzte Pflanze vernichtet,
der letzte Fluß vergiftet,
das letzte Tier getötet,
erst dann werdet ihr feststellen,
daß man Geld nicht essen kann.
(frei nach einem Indianerstamm)

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